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Die spielerische Sprache der Kinder: Das Spiel

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Das Spiel ist die Art und Weise, wie Kinder die Welt verstehen und entdecken. Der Prozess des Spielens, der schon in jungen Jahren beginnt, sollte nicht nur als bloßer Zeitvertreib oder einfache Freizeitbeschäftigung betrachtet werden.

Spiele sind kritische Bereiche, die die soziale, emotionale, kognitive und körperliche Entwicklung von Kindern fördern und uns gleichzeitig ermöglichen, ihre innere Welt zu verstehen.

Als Eltern erhalten wir durch Spiele leicht Antworten auf Fragen, die wir unseren Kindern sonst nicht klar entlocken können. Diese Kraft des Spiels ist Pädagogen und Psychologen sehr wohl bekannt, und das Konzept der Spieltherapie ist tatsächlich genau aus dieser Stärke heraus entstanden.

Wenn Sie mit Ihren Kindern spielen, geben Sie ihnen das Gefühl, wertvoll zu sein, und je mehr sich Ihre Kinder wertgeschätzt fühlen, desto mehr werden sie Ihnen anvertrauen.

Leider führt jeder Moment, den wir heute nicht für unsere Kinder erübrigen können, und jede Minute, in der wir nicht gemeinsam spielen, dazu, dass sich unsere Kinder von uns entfernen und oft falsche Freundschaften schließen.

Natürlich wird es unter uns auch Eltern geben, die diese Zeilen lesen und das moderne Erziehungsverständnis als zu kindzentriert empfinden und sagen: „Zu unserer Zeit war das nicht so, wir verwöhnen die Kinder nur noch mehr!“ Ja, Sie haben vollkommen recht, zu unserer Zeit war das nicht so!

Doch Sie vergessen etwas sehr Wichtiges. Ja, zu unserer Zeit war es anders, wir konnten nicht mit unseren Eltern spielen; aber wir hatten das auch gar nicht nötig! Wir spielten auf der Straße oder in den Gärten unserer Häuser und deckten unser Bedürfnis nach Spiel bereits durch das Spielen mit Gleichaltrigen ab.

Ist die Situation heute jedoch noch so? In Großstädten gibt es Kinder, die zwischen vier Wänden aufwachsen, ohne Parks oder Gärten zu sehen; Kinder, die in Spielgruppen gebracht werden, für die man bezahlen muss, um überhaupt spielen zu können. Wie Sie sehen, habe ich mir nicht einmal die Mühe gemacht, die Möglichkeit des Spielens auf der Straße aus Sicherheitsgründen zu erwähnen!

So ist die Lage in den Großstädten, aber meinen Sie, in kleineren Orten sei es anders? Nein, auch dort sieht es nicht viel anders aus! Da dies der Fall ist, können unsere Kinder nicht mit Gleichaltrigen spielen und möchten stattdessen mit uns spielen.

Was tun wir als Eltern in dieser Situation? Wir sagen: „Ich bin müde, ich habe Arbeit, ich habe ein Fußballspiel, ich habe meine Serie, und wenn das alles nicht reicht, bin ich müde“, und weisen ihren Wunsch zu spielen zurück!

Was erwarten wir also von unseren Kindern, denen wir nicht einmal eine ihrer grundlegendsten Bedürfnisse, das Spielen, ermöglichen können, oder haben wir überhaupt das Recht, etwas zu erwarten? Ich schreibe Ihnen die Antwort, die Ihnen nicht gefallen wird: Wir haben kein Recht, irgendetwas von unseren Kindern zu erwarten, mit denen wir nicht spielen oder denen wir nicht einmal die Gelegenheit zum Spielen bieten!

Denn sie sind Kinder; sie sind keine kleinen Erwachsenen, und sie handeln nicht nach Logik, sondern nach ihren Impulsen!

Was wir also tun müssen, ist sicherzustellen, dass unsere Kinder spielen können. Natürlich sind damit nicht die digitalen Spiele gemeint, bei denen wir ihnen ein Tablet oder Telefon in die Hand drücken und sagen: „Spiel du jetzt mal, mein Schatz!“, um die Kinder von uns fernzuhalten.

Was wir hier meinen, sind Spiele wie Verstecken, Fangen, „Was ist das?“, „Boden ist Lava“ und ähnliche. Diese Art von Spielen ist für unsere Kinder sehr nützlich. Denn während Kinder gemeinsam spielen, festigen sie Fähigkeiten wie Teilen, Kooperation und Konfliktlösung.

Gruppenspiele ermöglichen es Kindern, durch die Interaktion mit unterschiedlichen Persönlichkeiten Empathie zu entwickeln. Die Beziehungen, die sie beim Spielen mit Freunden aufbauen, bilden das Fundament für soziale Kompetenzen, die sie ihr ganzes Leben lang begleiten werden.

Spiele sind sehr nützlich für die Entwicklung der emotionalen Intelligenz von Kindern. Das Nachspielen verschiedener Szenarien hilft ihnen, ihre Gefühle mithilfe ihrer Vorstellungskraft auszudrücken.

Die Herausforderungen, denen sie während des Spiels begegnen, tragen dazu bei, emotionale Widerstandsfähigkeit zu gewinnen. Das Verlieren während eines Spiels, das Akzeptieren einer Niederlage oder das Lösen eines Problems unterstützen die emotionale Reifung der Kinder in hohem Maße.

Denkspiele und Aktivitäten, die Strategie erfordern, fördern die Problemlösungsfähigkeiten der Kinder und regen logisches Denken, Planung und kritisches Denken an. Zudem erleichtern Konzepte und Informationen, die spielerisch erlernt werden, den Kindern den Einstieg in das Schulleben.

Was ich hier mit wenigen Zeilen zum Ausdruck bringen wollte, liebe Eltern, ist Folgendes: Das Spiel ist für Kinder nicht nur eine Form der Unterhaltung, sondern auch ein multidimensionales Lern- und Entwicklungsinstrument! Indem wir ihnen die Möglichkeit zum Spielen geben, unterstützen wir ihre Entwicklung. Vergessen wir nicht: Während Kinder spielen, lernen sie eigentlich das Leben!