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Tiny House

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Kürzlich habe ich auf ein Wohnbauprojekt geklickt, das ich in den sozialen Medien gesehen habe.

Ich hätte es besser gelassen.

Sowohl mein E-Mail-Posteingang als auch mein WhatsApp und meine anderen sozialen Netzwerke sind bis zum Rand gefüllt.

Das Blockieren nimmt kein Ende.

Sie rufen ständig an.

Hier ein Preis, dort eine firmeninterne Finanzierung.

Ich sage, dass ich es mir nicht leisten kann, aber sie hören nicht zu. 

Das Gehalt meiner Frau und mir reicht gerade so für unsere Ernährung; wir können uns kaum Hühnerfleisch als Proteinquelle für die Küche leisten, 

Oliven und Käse sind mittlerweile ein Traum.

Wie in den 1970er Jahren können wir uns gerade noch gekochte Kartoffeln und gebratene Zwiebeln leisten.

Unsere Brotverschwendung ist auf null gesunken.

Wir weichen altes Brot ein, wärmen es auf und essen es.

Ich frage mich, wie wir ein Haus kaufen sollen, aber sie lassen sich dennoch nicht überzeugen.

Dann stieß ich auf die Daten des Statistikamtes.

Die Wohneigentumsquote ist deutlich gesunken und sinkt weiterhin.

Doch was die Nutzfläche betrifft, sind die Häuser noch nicht im gewünschten Maße geschrumpft.

Obwohl wir seit Jahren davor gewarnt haben, beharrten die Bauunternehmer auf großen Wohnprojekten, mit dem Ergebnis, dass die gebauten Wohnungen nun unverkäuflich sind.

Ein Blick in die Grundbuchregister zeigt, dass die Immobilienkäufe dramatisch eingebrochen sind. Die einzigen verkauften Einheiten stammen von Bauunternehmern, die auf uns gehört und kleinere Wohnungen gebaut haben.

Kürzlich haben sich drei Freunde zusammengetan und Wohnungen, die mit 7 Millionen ausgeschrieben waren, zum halben Preis erworben.

Das heißt, sie haben für drei Wohnungen 10,5 Millionen statt 21 Millionen bezahlt.

Gerade als sie Mitleid mit dem Bauunternehmer haben wollten, bedankte sich dieser so überschwänglich, dass sie völlig überrascht waren. 

Nachdem die Bankkredite gestoppt wurden, hat er offensichtlich mit den erhaltenen 10,5 Millionen seine Schulden beglichen. 

Er ist damit einer Blamage entgangen.

„Er hat so gebetet, das glaubt ihr gar nicht“, sagen die Freunde.

Kurz gesagt,

Auch wenn die Wohneigentumsquote im Land laut TÜİK tendenziell sinkt, liegt sie immer noch bei etwa 58 Prozent. 

Das ist kein geringer Anteil, aber die meisten sind nicht erdbebensicher.

Es gibt also keinen Grund, sich über diese hohe Quote zu freuen. 

Bei der kleinsten Erschütterung „in Schutt und Asche“ werden auch diese Häuser fallen. 

Andererseits ist das Durchschnittsalter der Hausbesitzer recht hoch.

Das bedeutet, dass die mittlere und junge Generation kein Wohneigentum besitzt.

Sie haben auch nicht den Traum, ein Haus zu kaufen.

Nach der großen Erdbebenkatastrophe vom 6. Februar hat die Konzentration aller Ressourcen auf die Erdbebenregion die wirtschaftliche Kraft des Staates sowie seine Fähigkeit zum Wohnungsbau geschwächt.

Nach 30 Jahren theoretischer und praktischer Arbeit in der Wissenschaft sowie der dabei gewonnenen Erfahrung,

möchte ich ein Modell vorschlagen, damit ich nicht dafür kritisiert werde, dass ich zwar das Problem beschrieben, aber keine Lösung geliefert habe.

Unter der Führung, Aufsicht, Kontrolle und hundertprozentigen Schirmherrschaft der Kommunen sollen GENOSSENSCHAFTEN auf GEMEINDEGRUNDSTÜCKEN gegründet werden, die kostengünstige, modulare und kleine Wohneinheiten mit modernen Fertigungstechniken errichten. 

Diese Wohnungen sollten ausschließlich für die Mittelschicht, für junge Paare ohne Wohneigentum, die am Anfang ihres Lebens stehen und aktiv am Wirtschaftsleben teilnehmen, gebaut werden.

In der Zwischenzeit sollten, um das Wohnungsproblem insbesondere in den nächsten fünf Jahren zu lindern, in zentrumsnahen Gebieten, deren Infrastruktur von der öffentlichen Hand bereitgestellt wird, sogenannte „Tiny Houses“ oder „temporäre Gästehäuser“ errichtet werden. 

Falls es eine andere Lösung gibt, schreiben Sie mir bitte, damit auch ich davon erfahre.