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Elazığ spricht über diesen Fund: Mosaik aus der Römerzeit auf einem Feld entdeckt

Im Dorf Salkaya, das zum Zentrum von Elazığ gehört, stieß ein Grundstückseigentümer beim Ausheben eines Lochs für eine Baumpflanzung zufällig auf ein Bodenmosaik aus der Römerzeit. Die Fläche wurde inzwischen auf 84 Quadratmeter erweitert. Während Archäologen das Mosaik freilegen, kommen auch Mauerreste zum Vorschein; die Arbeiten dauern an.

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Elazığ spricht über diesen Fund: Mosaik aus der Römerzeit auf einem Feld entdeckt
Elazığ: Ein Landwirt, der vor etwa dreieinhalb Monaten auf seinem Feld, 14 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt im Dorf Salkaya, Setzlinge pflanzte, bemerkte zufällig eine Struktur mit Mosaikmustern.
In der Annahme, dass es sich bei dem Fund um ein historisches Überbleibsel handeln könnte, informierte der Landbesitzer die Museumsdirektion von Elazığ sowie die Gendarmerie. Nach einer Untersuchung durch Experten vor Ort wurde festgestellt, dass es sich um Bodenmosaike einer historischen Struktur aus der Römerzeit handelt.
Unter der Koordination des Ministeriums für Kultur und Tourismus wurden durch die Museumsdirektion von Elazığ Ausgrabungs- und Rettungsarbeiten eingeleitet. Infolgedessen wurde die Mosaikfläche auf 84 Quadratmeter erweitert.

Ziya Kılınç, Direktor des Museums für Ethnografie und Archäologie in Elazığ, betonte die historische und kulturelle Bedeutung der zufällig entdeckten Bodenmosaike und wies darauf hin, dass es sich um das erste in Elazığ gefundene Bodenmosaik handele. Er erklärte: „Unsere Untersuchungen dazu, ob es ähnliche Exemplare dieses Mosaiks gibt, dauern noch an. Wahrscheinlich werden diese Arbeiten auch im kommenden Jahr fortgesetzt.“

'WIRD IN EIN MOSAIKMUSEUM UMGWANDELT'

Museumsdirektor Ziya Kılınç erklärte, dass auch ein Bereich mit Mauern um das Mosaik herum freigelegt wurde: „Wir haben am 1. August mit den Ausgrabungen begonnen. Die Arbeiten dauern nun seit etwa dreieinhalb Monaten an.

Wir haben zunächst ein 5-mal-10-Meter-Raster im Bereich des Mosaiks abgesteckt und mit der Freilegung begonnen. Als wir sahen, dass sich die Mosaikfläche weiter erstreckt, haben wir die Grabungsflächen erweitert. Stand heute ist ein Bodenmosaik auf einer Fläche von 84 Quadratmetern sowie ein Bereich mit umgebenden Mauern zum Vorschein gekommen.

Um herauszufinden, worum es sich bei diesen Mauern handelt, werden wir das Grabungsgebiet wahrscheinlich auch im nächsten Jahr erweitern. Sollte sich hier ein großes Areal wie in Zeugma oder Halepli Bahçe befinden, wird das Gelände vermutlich enteignet und in ein Mosaikmuseum umgewandelt.
Sollte es sich um ein einteiliges Mosaik handeln, werden wir es mit Hilfe von Restauratoren des regionalen Labors in Diyarbakır ins Museum transportieren und dort ausstellen. Unsere derzeitige Arbeit konzentriert sich darauf, ob es ähnliche Mosaike gibt, und diese Untersuchungen dauern an. Wahrscheinlich werden diese Arbeiten auch im kommenden Jahr fortgesetzt“, so Kılınç.

Nachrichtenquelle: İHA

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