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Erstaunliche Entdeckung bei Komodowaranen

Forscher in Großbritannien haben festgestellt, dass die Zahnspitzen von Komodowaranen mit einer Eisenschicht überzogen sind.

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Erstaunliche Entdeckung bei Komodowaranen

Wissenschaftler haben festgestellt, dass die gezackten Zahnspitzen von Komodowaranen mit einer Eisenschicht überzogen sind, die ihnen hilft, ihre Beute mühelos zu zerreißen.

Forscher des King's College London in Großbritannien haben mithilfe fortschrittlicher chemischer und struktureller Bildgebungsverfahren neue Erkenntnisse über die Zähne des Komodowarans gewonnen, der als die größte Echse der Welt gilt.

Die Wissenschaftler enthüllten durch ihre Untersuchungen, dass die gezackten Bereiche an den Zahnspitzen dieser Art mit einer Schicht bedeckt sind, die besonders reich an Eisen ist.

Die Forscher wiesen darauf hin, dass zwar auch die Zähne vieler anderer Reptilien, darunter Warane und einige Krokodilarten, eine gewisse Menge an Eisen enthalten, diese Schicht jedoch bei Komodowaranen – anders als bei anderen Reptilien – konzentriert an den Zahnspitzen auftritt, den Zahn orange färbt und dazu beiträgt, die Schärfe des Zahns zu bewahren.

Die Wissenschaftler betonten, dass diese Eigenschaft dem Komodowaran dabei hilft, seine Beute leicht zu zerreißen, und hoben hervor, dass dies zuvor bei keinem anderen fleischfressenden Reptil festgestellt wurde.

Komodowarane kommen weltweit nur im gleichnamigen Nationalpark in Indonesien sowie auf Flores und einigen weiteren Inseln vor.

Nach Angaben der Weltnaturschutzunion (IUCN) gibt es in freier Wildbahn nur noch 3.458 Komodowarane.

Die Reptilien, die eine Länge von bis zu 3 Metern und ein Gewicht von bis zu 90 Kilogramm erreichen können, sind durch menschliche Aktivitäten und den Klimawandel, der ihre Lebensräume zerstört, gefährdet.

Die Details der Studie wurden in der Fachzeitschrift "Nature Ecology & Evolution" veröffentlicht.

 

 

 


Nachrichtenquelle: AA

Komodowarane