CHP-Boykott zeigt Wirkung! DBL-Inhaber Özkan, der von 'Vaterlandsverrätern' sprach, rudert zurück
Nachdem er mit seiner Aussage von „Vaterlandsverrätern“ auf heftige Kritik gestoßen war, erklärte der Inhaber von DBL Entertainment, Abdülkadir Özkan, dass er seine Äußerung bereue und nach dem Social-Media-Beitrag Millionen von Dollar verloren habe. Özkan sagte: „Ich wünschte, ich hätte diesen Tweet nie abgesetzt“, und wies darauf hin, dass sein Unternehmen aufgrund der stornierten Konzerte große finanzielle Verluste erlitten habe.
Der von der CHP ausgerufene Boykottaufruf, der in der Gesellschaft auf große Resonanz stieß, beginnt nun auch bei Konzertveranstaltungen seine Wirkung zu zeigen. Das Hauptziel waren die Konzerte von DBL Entertainment, das unter dem Dach der Dolmabahçe A.Ş. tätig ist.
Das von der Firma organisierte Konzert von Ane Brun sowie die Show von Trevor Noah wurden abgesagt, das Muse-Konzert wurde verschoben. Der Firmeninhaber Abdülkadir Özkan erklärte in einem Beitrag auf seinem Social-Media-Account, dass sie sich aus allen Projekten zurückziehen würden.
Abdülkadir Özkan sagte in einer Erklärung gegenüber dem Halk TV-Moderator İsmail Küçükkaya: „Mir wird Unrecht getan, ich werde seit drei Tagen gelyncht und bereue es zutiefst. Eigentlich bin ich jemand, der schon oft wegen seiner oppositionellen Ansichten von den regierungsnahen Medien und von Akit gelyncht wurde.“
„Ich bin jemand, der damals, als die Barış-Journalisten festgenommen wurden, getwittert hat: ‚Wie kann das sein, sie sind Journalisten, warum nehmt ihr sie mitten in der Nacht fest?‘“, so Özkan weiter. Er fügte hinzu: „Aber dieser Lynchmob tut mir Unrecht, ich bin ein Steuerzahler, der seine Steuern ordnungsgemäß zahlt. Als diese jungen Leute sich vernetzten und berühmte Künstler ihre Konzerte absagten, sind mir Millionen von Dollar verloren gegangen. Hätte ich diesen Tweet bloß nicht abgesetzt, jetzt habe ich mit dieser Ungerechtigkeit zu kämpfen.“
WAS HATTE ABDÜLKADİR ÖZKAN GESAGT?
Während die Social-Media-Beiträge von Abdülkadir Özkan, dem Inhaber des unter der Dolmabahçe A.Ş. operierenden Unternehmens, für große Empörung sorgten, wurden die Konzertorganisationen weltberühmter Künstler zum Ziel des Boykotts.
Özkan hatte auf junge Menschen reagiert, die sich dem Boykottaufruf des CHP-Vorsitzenden Özgür Özel gegen die Marke Espressolab angeschlossen hatten.
Özkan hatte den Beitrag des regierungsnahen Journalisten Zafer Şahin zu Espressolab zitiert und dazu geschrieben: „Das ist offene und klare Kapitalfeindlichkeit, das ist Vaterlandsverrat.“
Nachrichtenquelle : 12punto
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