Gastronom in Sivas, der Lahmacun für 50 TL verkauft, reagiert auf Kritik
Der Gastronom Selahattin Yapalı, der in Sivas für den Verkauf von Lahmacun für 50 TL in die Schlagzeilen geriet, antwortete auf die Kritik, dass dies zu diesem Preis nicht möglich sei: „Ich verkaufe Lahmacun mit 15 Prozent Gewinn und bin mit meinem Verdienst zufrieden.“
In Sivas sorgte der Lahmacun-Verkäufer Selahattin Yapalı mit seinem günstigen Preis für Aufsehen, was jedoch auch zu Beschwerden führte. Bei den kürzlich durchgeführten Kontrollen durch die Provinzhandelsdirektion wurden jedoch keinerlei Unregelmäßigkeiten festgestellt, woraufhin Yapalı seine Aktion fortsetzte.
Yapalı legte die Kostenkalkulation für seine Lahmacun im Detail offen und erklärte, dass er trotz des niedrigen Preises einen Gewinn erziele. Er betonte, dass die Aktion in der Öffentlichkeit auf großes Interesse stoße.
Yapalı, der trotz der geringen Gewinnspanne zufrieden ist, sagte: „Ich möchte erklären, wie man Lahmacun für 50 TL verkaufen kann, um die Menschen aufzuklären. In Sivas kostet ein Kilo Fleisch 800 TL, ein Kilo Zwiebeln 20 TL und Tomaten 30 TL. Ich verkaufe Lahmacun mit 15 Prozent Gewinn. Das Geschäft gehört mir selbst. Wir bewirten unsere Gäste. Ich werde oft gefragt, warum es so günstig ist. Ich verdiene wenig, aber ich verdiene etwas. Ohne Gewinn könnten wir es zu diesem Preis gar nicht verkaufen. Es gab Leute, die sich sehr daran gestört haben, aber wir sind zufrieden. Gott segne es, wir verdienen Gott sei Dank etwas. Wir führen diese Aktion seit 3 Jahren durch. Bei einer so großen Nachfrage werden wir diese Aktion fortsetzen. Solange meine Kraft reicht und unser Gewinn es zulässt, werden wir weiterhin Lahmacun für 50 TL verkaufen.“
Ein Bürger, der eigens aus Manisa nach Sivas kam, um Lahmacun zu essen, wies ebenfalls auf die günstigen Preise hin und sagte: „Meine Frau stammt ursprünglich aus Sivas. Sie hat den Lahmacun hier sehr gelobt und gesagt, er sei gut. Wir haben ihn gegessen und er hat uns geschmeckt. Er ist wirklich sehr gut. Er macht satt und ist wirtschaftlich. In Zeiten, in denen die Wirtschaft schwierig ist, ist es eine gute Sache für unser Volk, dass es solche Gastronomen gibt. Jeder kann hier essen, es ist sättigend und lecker.“
Nachrichtenquelle: 12punto
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