Achtung bei Krypto-Diebstahl! Fallen Sie nicht auf die zweite Falle herein...
Das digitale Sicherheitsunternehmen ESET warnt Anleger, die ihre Kryptowährungen verloren haben, davor, in eine zweite Falle zu tappen. Was sollten Betroffene tun? Hier sind die schrittweisen Vorsichtsmaßnahmen...
Aufgrund ihrer dezentralen Struktur ist der Kryptobereich ein Feld, in dem Anleger Angst vor Betrug haben und es äußerst schwierig ist, gestohlenes Geld zurückzuerlangen. Betrüger wandeln die Gelder aus den gehackten Konten direkt in Bargeld um.
An diesem Punkt geraten Anleger, die ihr Geld zurückgewinnen wollen, in ein neues Betrugsnetzwerk. Bei dieser Methode, die als „Recovery Scam“ (Rettungsbetrug) bezeichnet wird, wird von den Opfern eine Vorauszahlung verlangt, mit dem Versprechen, ihre Konten wiederherzustellen. Auf diese Weise tappen diejenigen, die ihre Kryptowährung verloren haben, in eine zweite Falle.
Das digitale Sicherheitsunternehmen ESET hat Krypto-Anleger davor gewarnt, auf diese zweite Falle hereinzufallen.
Die „Rettungsbetrüger“, die auch soziale Medien effektiv nutzen, können ihre Opfer durch Nachrichten, Telefonanrufe oder sogar durch das direkte Vortäuschen einer offiziellen Autorisierung täuschen. In anderen Fällen hinterlassen die Betrüger sogar lange Kommentare in Cybersicherheitsforen, die eine Mischung aus Referenzen und Werbung darstellen, um ihre Dienste anzupreisen.
WIE LÄSST SICH KRYPTO-DIEBSTAHL VERHINDERN?
Nach Angaben des US-amerikanischen Federal Bureau of Investigation (FBI) gingen im Jahr 2022 allein durch Kryptowährungsbetrug 2,5 Milliarden Dollar verloren.
Verbraucher wurden davor gewarnt, auf Online-Einkaufsseiten mit ihren Krypto-Konten zu bezahlen.
Unabhängig von der Art des Betrugs haben alle eines gemeinsam: das Problem der Rettungsdienste.
Bevor sie mit ihrer „Arbeit“ beginnen, verlangen sie eine Vorauszahlung oder eine weitere Gebühr, damit Sie mit dem Rückerstattungsprozess fortfahren können.
Sie kommunizieren möglicherweise über eine webbasierte E-Mail-Adresse (z. B. Gmail/Yahoo) anstelle eines Firmenkontos.
Sie fordern Ihre Bankdaten, Krypto-Kontoinformationen oder persönlichen Daten an, um Ihr Geld „zurückzuerstatten“.
Sie behaupten, eng mit Strafverfolgungsbehörden oder Regierungsstellen zusammenzuarbeiten.
Sie nehmen unaufgefordert Kontakt über Direktnachrichten in sozialen Medien, SMS oder E-Mails auf.
Sie geben keine Telefonnummer an, unter der Sie sie erreichen könnten.
Die Person, die Sie kontaktiert, scheint viele Details über Ihre spezifische Situation zu kennen, einschließlich der Frage, wie viel gestohlen wurde und wie es dazu kam.
WAS SOLLTEN BETROFFENE TUN, WENN IHRE KRYPTOWÄHRUNG GESTOHLEN WURDE?
Es sollte beachtet werden, dass es legitime Firmen gibt, die Dienste anbieten können, um Ihnen bei der Entschädigung für Krypto-Investitionen und andere Betrugsarten zu helfen. Manchmal versuchen auch Betrüger, diese Organisationen zu imitieren.
Wenn Sie kürzlich Kryptowährungen durch Betrug oder Diebstahl verloren haben, sollten Sie die folgenden Schritte in Betracht ziehen:
Sammeln Sie so viele Beweise wie möglich.
Melden Sie den Vorfall der Polizei oder der zuständigen Aufsichtsbehörde.
Wenden Sie sich an eine seriöse Anwaltskanzlei, die „Rettungsdienste“ anbietet, deren Arbeit Sie recherchiert haben und der Sie vertrauen können.
Falls bekannt, versuchen Sie, die Börse zu kontaktieren, bei der der Betrüger Ihre Kryptowährung in Bargeld umgewandelt hat.
Nachrichtenquelle: 12punto
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