Muazzez Akkaya Giray, die Inspirationsquelle für das Gedicht „Mona Roza“, ist verstorben
Muazzez Akkaya Giray, eine bedeutende Persönlichkeit der türkischen Literaturgeschichte, ist im Alter von 95 Jahren in ihrem Zuhause in Istanbul verstorben.
Muazzez Akkaya Giray wurde 1930 im Landkreis Geyve in der Provinz Sakarya geboren. Nach ihrem Abschluss am Kandilli-Mädchengymnasium als Internatsschülerin im Jahr 1948 schrieb sie sich 1949 an der Fakultät für Finanzwissenschaften der Mülkiye-Schule in Ankara ein.
Dort studierte sie in derselben Klasse wie die berühmten türkischen Dichter Sezai Karakoç und Cemal Süreya. Nach ihrem Abschluss an der Mülkiye-Schule absolvierte Giray 1954 die juristische Fakultät der Universität Ankara und setzte ihre berufliche Laufbahn als Anwältin für das Finanzministerium fort.

Bei Giray wurde vor etwa einem Jahr Gallenblasenkrebs diagnostiziert, woraufhin sie sich einer Behandlung unterzog. Sie erlag jedoch ihrer Krankheit und verstarb in ihrem Haus in Istanbul. Die Beisetzung von Muazzez Akkaya Giray findet am Montag, dem 9. Juni, nach dem Mittagsgebet in der Fenerbahçe-Moschee statt; anschließend wird sie auf dem Karacaahmet-Friedhof beigesetzt.
Muazzez Akkaya Giray war auch als die Frau bekannt, die Sezai Karakoç zu seinem berühmten Gedicht „Mona Roza“ inspirierte. Ihr Leben wird weiterhin untrennbar mit diesem Werk verbunden bleiben, das einen bleibenden Eindruck in der türkischen Literatur hinterlassen hat.
Nachrichtenquelle: 12punto
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