Passwort für 251 Millionen Dollar vergessen
Ein Mann, der 2011 Bitcoins im heutigen Wert von 210 Millionen Dollar kaufte, hat das Passwort für die digitale Geldbörse vergessen, in der er das virtuelle Geld aufbewahrte.
Ein junger Unternehmer, der vor etwa 13 Jahren Bitcoins im Wert von hunderten Millionen Dollar erwarb, ist in den Fokus der internationalen Öffentlichkeit gerückt...
Der in Deutschland geborene Unternehmer Stefan Thomas erklärte, dass er im Jahr 2011 insgesamt 7002 Bitcoins gekauft habe, jedoch das Passwort für seine digitale Geldbörse, in der er die Bitcoins aufbewahrte, vergessen habe.
Thomas gab an, er habe das Passwort für die Wallet mit einem Bleistift auf einen Zettel geschrieben, diesen jedoch verloren. Er sagte, dass er derzeit nicht auf den Wert von 210 Millionen Dollar zugreifen könne. Er wies darauf hin, dass er nur noch 10 Versuche habe, um das Passwort für die digitale Geldbörse namens IronKey zu knacken.
8 VON 10 VERSUCHEN BEREITS GENUTZT
Thomas, der in der US-Stadt San Francisco lebt, sagte, er habe in den letzten 10 Jahren bereits 8 seiner 10 Versuche aufgebraucht. Sollte er bei den verbleibenden 2 Versuchen keinen Erfolg haben, werde er das Geld für immer verlieren. Thomas sagte: „Ich fühle mich wie ein absoluter Idiot, weil ich mein Passwort verloren habe.“
Doch Thomas ist nicht allein... Unter den Bitcoin-Investoren gibt es Tausende, die ihre Passwörter vergessen und den Zugriff auf ihr Geld verloren haben. Offiziellen Daten zufolge wird geschätzt, dass derzeit Bitcoins im Wert von etwa 150 Milliarden Dollar unerreichbar geworden sind.
Thomas sagte: „Ich war völlig deprimiert. Ich konnte nachts nicht schlafen. Ich war in einer Depression. Aber abgesehen vom Geldverlust konnte ich nicht glauben, dass ich etwas so Wichtiges verloren hatte. Viele Menschen haben mich kontaktiert und Hilfe bei der Suche nach dem Passwort angeboten. Ein ‚Hellseher‘ hat mich sogar kontaktiert und wollte mir mit seinen besonderen Kräften helfen, das Passwort zu finden.“
WENN ER DEN USB-STICK ZERLEGT...
Thomas sagte jedoch, dass er noch nicht völlig aufgegeben habe. Neben seinen zwei verbleibenden Versuchen gebe es eine weitaus riskantere Option. Thomas erklärte den letzten möglichen Weg, um an sein Geld zu kommen: „Man müsste den USB-Stick in seine Einzelteile zerlegen und dann mit einem Rasterelektronenmikroskop den Chip selbst Schicht für Schicht abtragen.“ Thomas fügte hinzu: „Das ist jedoch unglaublich zeitaufwendig: Man braucht ein Labor und Experten, und das alles kostet sehr viel Geld. Und das Ergebnis ist sehr ungewiss.“
Thomas erklärte, dass das Leben seit jenem Tag weitergegangen sei und er begonnen habe, sich wieder auf seine Arbeit zu konzentrieren: „Ich musste ins Leben zurückkehren. Ich bin zu meiner Arbeit zurückgekehrt und habe neue Bitcoins gekauft.“
Nachrichtenquelle: 12punto
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