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2 Monate altes Baby in Fatih verhungert: Mutter legt erschütterndes Geständnis ab

Nach dem Tod eines 2 Monate alten Babys im Istanbuler Stadtteil Fatih gestand die Mutter, dass sie das Kind nach dessen Tod im Bett liegen ließ und die Familie anschließend gemeinsam aß. Die Aussagen der Familienmitglieder und die Umstände des Vorfalls sind erschütternd.

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2 Monate altes Baby in Fatih verhungert: Mutter legt erschütterndes Geständnis ab

Der Vorfall, der sich am 30. Dezember im Istanbuler Stadtteil Fatih ereignete, hat sowohl die Rettungskräfte als auch die Öffentlichkeit schockiert. Nachdem die Mutter, Y.Y., den Notruf 112 gewählt und angegeben hatte, dass ihr 2 Monate altes Baby nicht mehr atme, stellten die eintreffenden Rettungskräfte den Tod des Kindes fest. Die nachfolgenden Ermittlungen zum Tod des Babys ergaben, dass der Vorfall unter verdächtigen Umständen stattgefunden hatte.

GEWICHT DES BABYS NACH DER GEBURT DRASTISCH GESUNKEN

Das Baby, das am 5. November im Istanbuler Ausbildungs- und Forschungskrankenhaus mit einem Gewicht von 3,2 Kilogramm zur Welt gekommen war, verstarb nur 55 Tage später. Bei der Untersuchung nach dem Vorfall wurde festgestellt, dass das Baby in den Tagen vor seinem Tod rapide an Gewicht verloren hatte und nach der Geburt eine Einziehung im Bauchbereich aufwies. Es wurde deutlich, dass das Gewicht des Babys auf 2 Kilogramm gesunken war und es vor seinem Tod nicht mehr ernährt worden war.

„ICH HABE DAS BABY 3 TAGE LANG NICHT GEFÜTTERT“

Die Mutter Y.Y. gab in ihrer Aussage an, das Baby in den letzten drei Tagen nicht gefüttert zu haben, und sagte: „Mein Baby ist gestern gestorben.“ Die Mutter Y.Y., der Vater des Babys B.Y., die Großmutter A.Y. und der Großvater Y.E.Y. wurden wegen des Verdachts auf ein Tötungsdelikt festgenommen. Nach der Vernehmung wurden die vier Verdächtigen wegen „vorsätzlicher Tötung“ inhaftiert.

„WIR HABEN DAS BABY NACH DEM TOD IM BETT LIEGEN LASSEN“

Die Aussage der Mutter Y.Y. stellt den erschütterndsten Teil der Ermittlungen dar. Y.Y. machte die schockierende Aussage: „Als das Baby aufhörte zu atmen, haben wir keinerlei Maßnahmen ergriffen. Nachdem wir bemerkt hatten, dass das Baby tot war, ließen wir es auf dem Bett liegen, bereiteten dann Essen zu und aßen.“

„MEIN VATER HAT DAS BABY WISSENTLICH HUNGERN LASSEN“

Y.Y. behauptete, das Baby habe in letzter Zeit unter ständiger Schwäche und Gewichtsverlust gelitten, was auf mangelnde Ernährung zurückzuführen sei. „In den letzten drei Tagen hat der Vater mein Baby überhaupt nicht gefüttert. Da mein Baby die Nahrung nicht annehmen wollte, habe ich es nicht gezwungen“, sagte Y.Y. und behauptete, der Vater, der die Pflege des Babys übernommen hatte, sei für das Hungernlassen des Kindes verantwortlich. Die Mutter äußerte: „Als ich meinen Vater fragte: 'Warum fütterst du das Baby nicht?', antwortete er: 'Das ist mir egal, lass es sterben'.“

„ICH HABE ERST NACH DEM WEGGEHEN MEINES EHEMANNS BEGRIFFEN, DASS ICH SCHWANGER BIN“

Y.Y. gab auch aufschlussreiche Informationen über den Schwangerschaftsverlauf. Sie erklärte, ihren Ehemann über soziale Medien kennengelernt und kurz darauf mit ihm zusammengelebt zu haben. „Ich hatte den Verdacht, schwanger zu sein, und da ich Angst hatte, es meiner Mutter zu sagen, holte ich mir Hilfe bei meiner Tante“, sagte sie. Y.Y. gab zudem an, während der Schwangerschaft regelmäßig zur ärztlichen Untersuchung gegangen zu sein und nach der Geburt bei ihrem Vater eingezogen zu sein.

Die widersprüchlichen und verdächtigen Elemente in den Aussagen von Y.Y. und ihrer Familie führten zu einer Vertiefung der Ermittlungen. Die Justizbehörden untersuchten unter anderem, warum die Familienmitglieder nach dem Tod des Babys so lange gewartet hatten, bis sie den Rettungsdienst riefen, und warum der Vater, der die Verantwortung für das Baby übernommen hatte, die Ernährung verhinderte.

FAMILIENMITGLIEDER INHAFTIERT

Nach Abschluss der von der Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft eingeleiteten Ermittlungen wurden die Mutter Y.Y., der Vater B.Y., die Großmutter A.Y. und der Großvater Y.E.Y. wegen des Vorwurfs der „vorsätzlichen Tötung“ inhaftiert. Die Untersuchungen zu dem Vorfall und die Aussagen der Familienmitglieder führten zu einer weiteren Vertiefung der Ermittlungen und zum Fortschreiten des Gerichtsverfahrens.


Nachrichtenquelle: 12punto

Istanbul