Akademikerin behauptet, von ehemaligem Studenten belästigt zu werden: 'Ich bin seit 7 Monaten eine Gefangene'
Eine Akademikerin in Kırşehir, die angibt, bedroht und belästigt zu werden, schilderte ihre Situation und erklärte, dass sie seit 7 Monaten in ihrem eigenen Haus gefangen sei.
Der Behauptung zufolge hat die an der Universität tätige Akademikerin Aldeniz Tuğçe Ezme Gürlek Strafanzeige erstattet, da sie nach eigenen Angaben von ihrem ehemaligen Studenten kontinuierlich mit Belästigungs- und Drohnachrichten konfrontiert wird.
Nach der heutigen Verhandlung vor dem Friedensgericht in Kırşehir schilderte Gürlek ihre Situation: Sie berichtete, dass sie jedes Mal, wenn sie in die Stadt gehe, mit zitternden Händen nach Hause zurückkehre und dass sie seit 2,5 Jahren Drohnachrichten in ihren E-Mails und sozialen Medien erhalte. „Die Person, die die Drohnachrichten verschickt hat, wurde zu einer einjährigen Haftstrafe verurteilt, aber das Urteil wird in die Berufung gehen.
Jedes Mal, wenn ich in die Stadt gehe, ruft mich die Überwachungszentrale an.
Diese kranke Person ist seit 2,5 Jahren zu unserem Haus gekommen, hat unsere Handynummern herausgefunden und uns bedroht.
Alles, was diese Person getan hat, wurde der Staatsanwaltschaft gemeldet. In unseren dienstlichen E-Mails befinden sich Hunderte von Beleidigungen und Erpressungsnachrichten“, sagte sie.

„ICH BIN SEIT 7 MONATEN IN MEINEM HAUS GEFANGEN“
Die Akademikerin erklärte, dass sie alle rechtlichen Wege ausgeschöpft hätten: „Die Person fordert 100.000 Lira von uns, damit wir die Ermittlungen und die Anzeige zurückziehen. Der Belästiger läuft draußen frei herum. Ich bin in meinem Haus. Ich möchte mein Recht auf ein menschenwürdiges Leben.
Wird er erst ins Gefängnis kommen und werde ich erst in den Nachrichten erscheinen, wenn ich tot bin? Die Polizisten bei der Polizeidirektion versuchen mit vollem Einsatz, uns zu schützen. Was sollen sie noch tun? Ich gehe zur Polizeistation und die Überwachungszentrale ruft an und sagt: ‚Dozentin, er ist in Ihrer Nähe‘. Ich bitte die Behörden um Hilfe“, sagte sie.
Eine weitere Akademikerin, die kam, um Aldeniz Tuğçe Ezme Gürlek zu unterstützen, erklärte, dass sie ihr Pfefferspray nie bei sich trage, und fügte hinzu, dass sie ständig mit Drohungen konfrontiert seien und sie das Pfefferspray zum Schutz bei sich führe.
Nachrichtenquelle: İHA
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