Seit einem Jahr vermisste junge Frau wurde Opfer eines Mordes: Onkel tötete Nichte und goss Beton darüber
In Kütahya wurde bekannt, dass die 19-jährige Nagihan Uyğur, die seit April 2024 vermisst wurde, einem Mord zum Opfer fiel. Nach intensiven Ermittlungen der Polizei wurde die Leiche der jungen Frau in einem Brunnen im Garten eines Familienhauses gefunden. Sieben Verdächtige wurden im Zusammenhang mit dem Vorfall festgenommen.
H.E.T. erstattete am 4. Mai 2025 Anzeige bei der Polizeidirektion Kütahya und gab an, seit einem Jahr nichts mehr von ihrer Schwester Nagihan Uyğur gehört zu haben. Daraufhin leitete die Mordkommission umfassende Ermittlungen ein, um die vermisste Person zu finden.
Im Rahmen der Ermittlungen wurde die Aussage von O.Ç., einem Familienmitglied, aufgenommen.
O.Ç. gab an, dass Nagihan Uyğur in der Vergangenheit von ihrem Onkel Y.T. sexuell missbraucht worden sei und dass dieser Umstand der Familie bekannt gewesen sei. Der Aussage zufolge beschlossen die Familienmitglieder im September 2023, Nagihan Uyğur zu beseitigen, da sie fürchteten, der Vorfall könnte bekannt werden.
LEICHE MIT SCHUTT UND BETON BEDECKT
O.Ç. erklärte in seiner Aussage, dass der Onkel Y.T. Nagihan im Oktober 2023 mit einem Seil erdrosselt und die Leiche in einen Brunnen im Garten des Hauses geworfen habe.
O.Ç. gestand, dass die Leiche mit Schutt und Beton bedeckt wurde und dass er selbst bei diesem Vorgang geholfen habe. Es wurde festgestellt, dass das Haus im Stadtteil Börekçiler, in dem der Mord begangen wurde, im Jahr 2024 für 1 Million TL verkauft wurde.
Bei Grabungsarbeiten der Polizei am Morgen des 8. Mai am Tatort wurde die Leiche gefunden, bei der es sich zweifelsfrei um die vermisste Nagihan Uyğur handelt. Die Leiche wurde zur Obduktion an das Institut für Rechtsmedizin in Istanbul überführt.
4 KINDER DER FAMILIE AN DAS PROVINZDIREKTORAT FÜR FAMILIE UND SOZIALDIENSTE ÜBERGEBEN
Von den acht Personen, die im Zusammenhang mit dem Vorfall festgenommen wurden – H.T. (23), H.E.T. (22), F.Ç. (62), E.S.T. (20), E.Ç. (35), H.T. (40), G.U. (15) und O.Ç. (37) –, wurden sieben auf Anordnung des Gerichts inhaftiert und in die geschlossene Strafvollzugsanstalt Kütahya gebracht. Die 15-jährige G.U. wurde von der Staatsanwaltschaft freigelassen, während vier Kinder der Familie dem Provinzdirektorat für Familie und Soziale Dienste übergeben wurden.
Bei den Untersuchungen wurde festgestellt, dass die Familienmitglieder auch mit anderen in der Vergangenheit begangenen Morden in Verbindung stehen. Es kam heraus, dass Nagihan Uyğurs Vater, Mehmet Uyğur, im Jahr 2011 verschwand und später von seinem Bruder Y.T. und seinem Neffen H.U. getötet wurde. Es wurde ermittelt, dass Y.T. nach diesem Vorfall lange Zeit auf der Flucht war und zuletzt 2021 nach Kütahya gezogen ist.
Polizeibehörden gaben an, dass die Familie isoliert von der Gesellschaft lebte, außer über Social-Media-Apps keine Kommunikationsmittel nutzte und ihre Identität verschleierte, indem sie behauptete, Erdbebenopfer in Kütahya zu sein.
Die Ermittlungen dauern an.
Nachrichtenquelle: İHA
Meistgelesen
Das Schreiben nimmt kein Ende: Noch eine FETÖ-Erinnerung
Der Geist, der an der Leggings hängen blieb...
Berühmter Regisseur Ezel Akay und sein Bruder festgenommen
Er nannte die Kommunen, die zur 'Neuen Partei' wechseln werden, und ein Detail zu Istanbul erregte Aufmerksamkeit
Abgeordneter, dem ein Wechsel zur AKP nachgesagt wird, beginnt Überzeugungstour
Die internen Debatten der CHP interessieren mich überhaupt nicht
Kritische Unterscheidung bei der Behauptung zum auswärtigen Essen
Ümit Özdağ kommentiert neue Parteigründung
Strenge Kontrollen für Fahranfänger
Enver-Altaylı-Vorwurf in der Akte Yazıcıoğlu