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Historische Änderung beim Mutterschutz: Elternzeit für Mütter wird auf 24 Wochen verlängert

Ein neuer Gesetzesentwurf, der die Verlängerung des Mutterschutzes für Arbeitnehmerinnen von 16 auf 24 Wochen vorsieht, soll diese Woche im Plenum des Parlaments beraten und zügig verabschiedet werden.

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Historische Änderung beim Mutterschutz: Elternzeit für Mütter wird auf 24 Wochen verlängert

Das Plenum der Großen Nationalversammlung der Türkei (TBMM) wird als ersten Tagesordnungspunkt der Woche neue Regelungen beraten, die Änderungen am Sozialdienstleistungsgesetz sowie an einigen anderen Gesetzen vorsehen. Die betreffende gesetzliche Neuregelung betrifft insbesondere Frauen im Mutterschutz. Es wird erwartet, dass der mit Unterstützung aller politischen Parteien vorbereitete Entwurf so verabschiedet wird, dass er auch öffentliche Bedienstete einschließt, die sich derzeit im Mutterschutz befinden.

In der Sitzung des Parlaments am Dienstag, dem 7. April, wird das Paket behandelt, das Änderungen in verschiedenen Bereichen vorsieht, darunter soziale Medien und Mutterschutz. Der vorbereitete Gesetzesentwurf soll noch in dieser Woche in Kraft treten.

Mit den geplanten Änderungen wird der Mutterschutz von 16 auf 24 Wochen verlängert. Nach Inkrafttreten des Gesetzes können auch Beamtinnen, die zum Zeitpunkt der Geburt die 24-wöchige Frist noch nicht ausgeschöpft haben, auf Antrag weitere 8 Wochen Mutterschaftsurlaub in Anspruch nehmen. Dieses Recht gilt auch für Mütter, deren Mutterschutz derzeit noch läuft.

Zu den weiteren wichtigen Regelungen gehört, dass Beamte, die eine Pflegschaft übernehmen, ab dem Tag der Übergabe des Kindes Anspruch auf 10 Tage Urlaub haben. Zudem wird der bezahlte Urlaub für Arbeitnehmer bei der Geburt ihres Kindes von 5 auf 10 Tage erhöht. Frauen und Kindern, die als bedürftig eingestuft werden, soll ohne Abzüge ein im Gesetz festgelegter Netto-Zuschuss ausgezahlt werden.

Im Rahmen der Regelungen für soziale Medien werden Anbieter sozialer Netzwerke dazu verpflichtet, keine Dienste für Kinder unter 15 Jahren anzubieten und notwendige Maßnahmen wie eine Altersverifizierung zu treffen. Spieleplattformen dürfen zudem keine Spiele anbieten, die nicht ordnungsgemäß bewertet wurden.

Schutz- und Präventionsdienste, die Kinder dazu ermutigen, bei ihren Familien oder Verwandten zu leben, anstatt auf staatliche Betreuung angewiesen zu sein, werden durch das neue Gesetz ebenfalls gestärkt. In erforderlichen Fällen wird unter Berücksichtigung regionaler Bedingungen soziale und wirtschaftliche Unterstützung gewährt.

Die zügige Verabschiedung dieses Entwurfs wird wichtige Fortschritte sowohl für Mütter im öffentlichen Dienst als auch bei den sozialen Rechten von Kindern ermöglichen.


Nachrichtenquelle: 12punto