Ganze 5,6 Millionen Menschen... Die Türkei verliert ihr Zuhause
Die Bedingungen der Wirtschaftskrise und Praktiken wie der Immobilienverkauf an Ausländer haben die Türkei zu einem Land von Mietern gemacht.
Die Istanbuler Planungsagentur (İPA) hat heute einen Bericht veröffentlicht, in dem die Wohneigentumsquoten in der gesamten Türkei für den Zeitraum von 2006 bis 2023 dargelegt werden. Dem Bericht zufolge haben seit 2006 mindestens 5,6 Millionen Menschen ihr Eigenheim verloren.
Im Bericht der İPA heißt es dazu:
Zwischen 2006 und 2023 ist die Wohneigentumsquote in der gesamten Türkei stetig gesunken. Wer Wohneigentum besaß, sah sich gezwungen, dieses zu verkaufen; für die neue Generation ist es nahezu unmöglich geworden, Wohneigentum zu erwerben. Auch durch das Festhalten an Praktiken wie dem Immobilienverkauf an Ausländer wurden die Bürger der Republik Türkei in eine anhaltende, tiefe Wohnungs- und Mietkrise gestürzt. Während sich von Tag zu Tag mehr Wohnraum in den Händen weniger wohlhabender Menschen konzentriert, haben seit 2006 mindestens 5,6 Millionen Menschen ihr Eigenheim verloren.
Nachrichtenquelle: 12punto
Meistgelesen
Huthis greifen saudischen Tanker an
Das Schreiben nimmt kein Ende: Noch eine FETÖ-Erinnerung
Der Geist, der an der Leggings hängen blieb...
Berühmter Regisseur Ezel Akay und sein Bruder festgenommen
Er nannte die Kommunen, die zur 'Neuen Partei' wechseln werden, und ein Detail zu Istanbul erregte Aufmerksamkeit
Abgeordneter, dem ein Wechsel zur AKP nachgesagt wird, beginnt Überzeugungstour
Die internen Debatten der CHP interessieren mich überhaupt nicht
Kritische Unterscheidung bei der Behauptung zum auswärtigen Essen
Strenge Kontrollen für Fahranfänger
Ümit Özdağ kommentiert neue Parteigründung