Moral und Loyalität in der Politik: Vergessene Werte
Çetin Sağsöz schreibt... Der Kompass der Politik ist verloren gegangen; grundlegende Werte wie Moral und Loyalität werden leider schon lange ignoriert.
Politik…
Für die einen eine Mission, für die anderen nur eine Einnahmequelle.
Doch heutzutage verwandelt sie sich immer mehr in ein bloßes Instrument, um die Zukunft der eigenen Kinder abzusichern.
Dabei sind die wahren Eigentümer dieses Landes;
Die namenlosen Helden, die mit ihrem Blut, ihrem Leben und ihrer Arbeit alles aufrechterhalten... Das Volk!
Doch wie schmerzlich ist es, dass ihre Namen nicht einmal mehr erwähnt werden.
In manchen Regionen sind die Armen unsichtbar geworden, sie werden ignoriert.
Waffen werden verkauft, Geld wird verdient...
Und dieses System nährt sich vom Schweiß, den Tränen und der Hoffnung der schweigenden Mehrheit.
Doch man sollte nicht vergessen:
Wer sich an diesen Tränen satt isst, wird eines Tages in jeder einzelnen Träne ertrinken!
Während gewöhnliche Menschen den Preis zahlen;
Wenn das einzige Anliegen von der Regierung bis zur Opposition der eigene Stuhl ist,
verliert die Politik ihre Moral und entfremdet sich von dem Volk, das sie vertritt.
Hier muss man innehalten und fragen:
Sollte das einzige Ziel eines jeden wirklich das politische Fortkommen sein?
Natürlich nicht!
Was dieses Land braucht, ist eine Haltung, die auf der Seite des Volkes und auf der Seite des Rechts steht.
Eine moralische, gewissenhafte und loyale Politik ist eine Notwendigkeit, die nicht länger aufgeschoben werden kann.
Mit schmutzigen Händen lässt sich keine saubere Zukunft aufbauen.
Politik sollte nicht durch Eigennutz, Korruption und Verleumdung betrieben werden,
sondern durch Moral, Transparenz und das Gewissen des Volkes.
Denn ohne eine saubere Politik gibt es keine saubere Gesellschaft.
Und das Volk hat mittlerweile eine klare Sehnsucht:
Ehrenhafte Menschen, ehrliche Führungskräfte, eine makellose Türkei!
So wie es im Recht den Grundsatz der „Waffengleichheit“ gibt,
ist in der Politik auch das Prinzip der „Geldgleichheit“ unerlässlich!
Denn wie sehr kann jemand, der mit Millionen-Dollar-Kampagnen gewählt wurde,
das Leid der Armen wirklich nachempfinden?
Heute sitzen Anwälte, Ärzte und Akademiker im Parlament.
Doch wie viele dieser Abgeordneten mit Titeln können wirklich Kontakt zum Volk, insbesondere zu den Bedürftigen, aufbauen?
Man sollte nicht vergessen:
Der Abgeordnete des Volkes ist derjenige, der die Last des Volkes trägt.
Und diese Last ist nicht die Last einer einzigen Klasse, sondern die von 85 Millionen Menschen.
Es ist an der Zeit, ein neues Kapitel in der Politik aufzuschlagen:
Ein Kapitel, das mit Moral geschrieben, mit Loyalität geführt und gemeinsam mit dem Volk gestaltet wird.
ÇETIN SAĞSÖZ Politikwissenschaftler-Agraringenieur
Nachrichtenquelle: 12punto
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