28 Angeklagte vor Gericht! Neue Entwicklung im Prozess um den Steinwurf-Angriff auf İmamoğlu
Im Prozess um den Steinwurf-Angriff auf den Bürgermeister von Istanbul (İBB), Ekrem İmamoğlu, während seines „Bürgertreffens“ in Erzurum vor den Präsidentschaftswahlen gibt es eine neue Entwicklung.
Der Prozess um den Steinwurf-Angriff auf den İBB-Bürgermeister Ekrem İmamoğlu während seines „Bürgertreffens“ in Erzurum vor den Präsidentschaftswahlen wurde heute vor dem 7. Strafgericht Erzurum fortgesetzt.
An der vierten Verhandlung nahmen die Anwälte der Nebenkläger sowie einige der Angeklagten teil. Einige der wegen des Steinwurf-Angriffs angeklagten Personen wiederholten ihre Aussagen, die sie bereits bei der Staatsanwaltschaft gemacht hatten.
ANTRAG AUF HAFTBEFEHL
Die Anwälte von İmamoğlu, Serkan Günel und Kazım Yiğit Akalın, beantragten, von der Anhörung ihres Mandanten per Anweisung abzusehen und gegen die Angeklagten, die nicht zur Aussage erschienen waren, Haftbefehle zu erlassen.
Der Anwalt des 13-jährigen Y.N., der bei dem Steinwurf-Angriff während der Kundgebung von İmamoğlu in Erzurum verletzt wurde, erklärte, dass die Angreifer vorsätzlich gehandelt hätten. Er betonte, dass sie Anzeige gegen alle Angeklagten erstatteten, da diese Versuche unternommen hätten, die zu Verletzungen bei seinem Mandanten und anderen Personen vor Ort geführt hätten, und forderte eine separate Bestrafung für jeden Einzelnen.
Das Gericht vertagte die Verhandlung auf den 24. Juni, um die noch offenen Punkte zu klären.
Das Gericht beschloss zudem, die Akte an die Staatsanwaltschaft zu übermitteln, damit diese ihr Plädoyer zur Sache vorbereiten kann. Es wurde darauf hingewiesen, dass die Verhandlung am 24. Juni als Urteilsverkündung dienen könnte, sofern die Aussagen der zwei noch nicht angehörten Angeklagten bis dahin vorliegen.
28 ANGEKLAGTE VOR GERICHT
In der von der Generalstaatsanwaltschaft Erzurum erstellten Anklageschrift wird für Barış S., Cengiz E., Şenol Ç., Abdulhakim U. und Murat A. wegen „versuchter vorsätzlicher Körperverletzung mit einer Waffe“ eine Freiheitsstrafe von 1 Jahr und 6 Monaten bis zu 4 Jahren und 6 Monaten gefordert. Für Ahmet K., Doğukan K., Enes Y., Emrah T., Abdullah A., Dursun P., Ferdi S., Furkan K., Muhammed Haktan S., Muhammet Emin Ö., Oğuzhan U., Osman K., Ömür K., Serhat K., Serhat M., Soner H., Vefa Ö., Yakup Emre A., Muhammed Ç., Muhammed K., Muhammed Akif K. und Yunus Emre D. wird aufgrund der Vorwürfe der „versuchten vorsätzlichen Körperverletzung mit einer Waffe“ sowie der „versuchten einfachen Körperverletzung mit einer Waffe“ eine Freiheitsstrafe von 2 Jahren und 9 Monaten bis zu 8 Jahren und 3 Monaten beantragt. Das Gericht hatte zuvor die gerichtlichen Auflagen für die 28 Angeklagten aufgehoben.
Nachrichtenquelle: 12punto
Meistgelesen
Huthis greifen saudischen Tanker an
Das Schreiben nimmt kein Ende: Noch eine FETÖ-Erinnerung
4 Drohnen in der Nähe des US-Generalkonsulats in Erbil abgeschossen
Der Geist, der an der Leggings hängen blieb...
Berühmter Regisseur Ezel Akay und sein Bruder festgenommen
Er nannte die Kommunen, die zur 'Neuen Partei' wechseln werden, und ein Detail zu Istanbul erregte Aufmerksamkeit
Abgeordneter, dem ein Wechsel zur AKP nachgesagt wird, beginnt Überzeugungstour
Die internen Debatten der CHP interessieren mich überhaupt nicht
Kritische Unterscheidung bei der Behauptung zum auswärtigen Essen
Strenge Kontrollen für Fahranfänger