AKP-Fraktionsvorsitzender Abdullah Güler: 'Der von der Opposition stark kritisierte "Parteipräsident" könnte diskutiert werden'
Abdullah Güler beantwortete Fragen zum neuen Verfassungsprozess und zum Ausschluss des Vorsitzenden der Yeniden Refah Partisi, Fatih Erbakan, vom Teeempfang im türkischen Parlament.
Der Journalist Fatih Atik befragte den AKP-Fraktionsvorsitzenden Abdullah Güler in einer Live-Sendung zum neuen Verfassungsprozess und zum Ausschluss des Vorsitzenden der Yeniden Refah Partisi, Fatih Erbakan, vom Teeempfang im türkischen Parlament.
Güler erklärte, dass sowohl der Parlamentspräsident Numan Kurtulmuş als auch die AKP eine Tour zum Thema der neuen Verfassung unternehmen würden und dass an den ersten vier Artikeln keine Änderungen vorgenommen würden.
Atik schrieb in seinem Beitrag: "Nach Informationen aus der AKP könnte der von der Opposition stark kritisierte 'Parteipräsident' diskutiert werden." Güler sagte bezüglich der Nichtteilnahme von Erbakan am Teeempfang: "Das war nicht geplant. Es wurde in diesem Moment vom Parlamentspräsidenten vorgeschlagen. Es geschah spontan und war nicht Teil eines speziellen Plans."
Atik berichtete über seinen Social-Media-Account von den Aussagen des AKP-Fraktionsvorsitzenden Güler, der zu Gast bei TGRT Haber war. Atik schrieb: "Sowohl Numan Kurtulmuş als auch die AK-Partei werden zum Thema der neuen Verfassung eine Tour unternehmen" und äußerte sich zu Gülers Antworten wie folgt:
''ES WIRD KEINE RÜCKKEHR ZUM PARLAMENTARISCHEN SYSTEM GEBEN''
"Nach dem Parlamentspräsidenten Numan Kurtulmuş wird die AKP-Fraktionsführung die politischen Parteien besuchen.
Der AKP-Fraktionsvorsitzende Abdullah Güler kündigte an, dass sie nach Kurtulmuş die Parteien besuchen werden.
Güler erklärte gegenüber TGRT Haber:
- An den ersten 4 Artikeln werden keine Änderungen vorgenommen
- Das 50+1-System bleibt unverändert bestehen
- Es wird keine Rückkehr zum parlamentarischen System geben
- Die Kontrollbefugnis des türkischen Parlaments könnte erweitert werden
Nach Informationen aus der AK-Partei könnte der von der Opposition stark kritisierte 'Parteipräsident' diskutiert werden."
''ES GIBT KEINE BEWUSSTE SITUATION''
"Der Grund, warum Fatih Erbakan nicht zum 'Tee-Gespräch' im Parlament eingeladen wurde, ist bekannt geworden", schrieb Atik weiter und berichtete, dass Güler sagte: "Es gibt keine bewusste, spezielle Situation. Es war nicht geplant. Es wurde in diesem Moment vom Parlamentspräsidenten vorgeschlagen. Es geschah spontan und war nicht Teil eines speziellen Plans."
Nachrichtenquelle: 12punto
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