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Aufruf der CHP im Fall Ayşe Barım

Die stellvertretende CHP-Vorsitzende Zeliha Aksaz Şahbaz erklärte nach der erneuten Inhaftierung von Ayşe Barım, dass die Untersuchungshaft unter Missachtung von Barıms gesundheitlichen Problemen gegen die Menschenrechte verstoße, und forderte ihre sofortige Freilassung.

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Aufruf der CHP im Fall Ayşe Barım

Die stellvertretende CHP-Vorsitzende Zeliha Aksaz Şahbaz gab nach der erneuten Inhaftierung von Ayşe Barım eine schriftliche Erklärung ab. Şahbaz äußerte, dass die Inhaftierung von Barım darauf abziele, die Gesellschaft einzuschüchtern.

„EIN VERSTOSS GEGEN DIE MENSCHENRECHTE UND EINE GRAUSAMKEIT“

Aksaz Şahbaz erklärte in ihrer Stellungnahme, dass die gegen Ayşe Barım erhobenen Vorwürfe grundlos seien, und sagte: „Dieser Prozess, der mit schweren und unbewiesenen Anschuldigungen wie dem Versuch, die Regierung der Republik Türkei zu stürzen, geführt wird, ist nichts weiter als eine politische Hexenjagd.“

Şahbaz wies darauf hin, dass Barım während ihrer 248 Tage im Gefängnis gesundheitliche Probleme erlitten und 30 Kilo abgenommen habe, was das Ausmaß der Rechtswidrigkeit verdeutliche. Şahbaz bezeichnete die erneute Inhaftierung von Barım, während sie sich im Krankenhaus in einem kritischen Zustand befand, als eine gegen die Menschenrechte verstoßende Grausamkeit.

„FOLTER UND WILLKÜRLICHE HAFT“

Zeliha Aksaz Şahbaz betonte, dass die Untersuchungshaft angesichts des Gesundheitszustands von Barım gegen die Europäische Menschenrechtskonvention und die Verfassung verstoße. Sie argumentierte, dass die Fortsetzung der Behandlung unter Polizeiaufsicht und die Rückführung ins Gefängnis Folter und willkürliche Haft darstellten.

Şahbaz erklärte, dass die auf Anweisung des Palastes ergangenen Justizentscheidungen die menschliche Gesundheit und das Recht auf Leben missachteten.

„DIE RACHEPOLITIK MUSS BEENDET WERDEN“

Şahbaz forderte ein Ende der Rachepolitik, die im Zusammenhang mit dem Gezi-Prozess fortgesetzt werde, und erklärte, dass kranke Gefangene unverzüglich freigelassen werden müssten. „Im Kampf für Gerechtigkeit und Menschenrechte zu schweigen, bedeutet, sich zum Komplizen der Unterdrückung zu machen“, sagte Şahbaz und betonte, dass sie deshalb nicht schweigen und weiterhin ihre Stimme gegen rechtswidrige Inhaftierungen erheben würden.


Nachrichtenquelle: 12punto

Managerin Ayşe Barım