CHP-Abgeordneter Tanrıkulu besuchte Ahmet Özer
Der CHP-Abgeordnete für Diyarbakır, Sezgin Tanrıkulu, hat den im Silivri-Gefängnis inhaftierten Bürgermeister von Esenyurt, Ahmet Özer, besucht. Tanrıkulu erklärte: „Diese Rechtswidrigkeit schadet nicht nur Ahmet Özer, sondern auch dem gesellschaftlichen Frieden in der Türkei.“
Der CHP-Abgeordnete für Diyarbakır, Sezgin Tanrıkulu, besuchte den Bürgermeister von Esenyurt, Ahmet Özer, der nach der Einsetzung eines Zwangsverwalters verhaftet wurde, und berichtete, dass dessen Gesundheitszustand und Motivation im Gefängnis gut seien. In einer Erklärung nach dem Besuch betonte Tanrıkulu, dass der Prozess rechtswidrig verlaufe.
Tanrıkulu bewertete den Prozess der Amtsenthebung und Verhaftung Özers und äußerte: „Ahmet Özer wurde völlig rechts- und verfassungswidrig seines Amtes enthoben und verhaftet. In diesem Prozess wird versucht, mit haltlosen Informationen eine bestimmte Wahrnehmung zu erzeugen. Das Ziel ist es, die von der CHP gewonnene Gemeinde in Esenyurt aus Profitgier zu übernehmen.“
'DIE EIGENE IDENTITÄT ZU BEKENNEN, WURDE ALS VERBRECHEN DARGESTELLT'
Tanrıkulu erklärte, dass es nicht akzeptiert werde, dass Ahmet Özer seine kurdische Identität bekenne und gleichzeitig das Amt des Bürgermeisters ausübe, und sagte: „Mit dieser Operation wird folgende Botschaft vermittelt: ‚Wenn ihr euch zu eurer Identität bekennt, lassen wir euch nicht regieren, egal in welcher Partei ihr seid.‘ Dies ist ein Versuch, Kurden daran zu hindern, Politik zu machen.“
'PROZESS DER BEWEISMITTEL-FABRIKATION LÄUFT'
Tanrıkulu betonte, dass es im rechtlichen Prozess ein schwerwiegendes Versäumnis gebe: „Wenn es Vorwürfe gegen einen Bürgermeister gibt, müssen die Beweise bereits gesammelt sein. Die vergangene Zeit ist jedoch ein Indiz für die Fabrikation von Beweisen und rechtswidrige Praktiken. Dieser Rechtswidrigkeit muss ein Ende gesetzt werden“, sagte er.
'KRITIK AN DER ZWANGSVERWALTER-POLITIK'
Tanrıkulu erklärte, dass die Praxis der Zwangsverwaltung die gesellschaftliche Zugehörigkeit schwäche, und richtete folgenden Appell an die Öffentlichkeit:
„Zwangsverwalter sind zu einem Instrument im Kampf gegen die kurdische Identität geworden. Diese Praktiken untergraben den gesellschaftlichen Frieden und die Gerechtigkeit. Für den Frieden in der Türkei muss diese Rechtswidrigkeit beendet werden.“
Tanrıkulu betonte, dass auch ein großer Teil der Bevölkerung von Esenyurt gegen die Amtsenthebung von Ahmet Özer sei, und fügte hinzu: „Diese Rechtswidrigkeiten schaden nicht nur Ahmet Özer, sondern auch der Hoffnung der Türkei auf Gerechtigkeit und gesellschaftlichen Frieden. Diese falschen politischen Maßnahmen müssen sofort aufgegeben werden.“
Nachrichtenquelle: 12punto
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