CHP-Fraktionsvize Murat Emir: Die CHP lässt sich nicht von A4-Papieren der Gerichte lenken
Der stellvertretende CHP-Fraktionsvorsitzende Murat Emir sprach sich gegen die Einsetzung eines Zwangsverwalters für den Istanbuler Provinzverband aus und betonte, dass die Delegierten die Richtung der Partei bestimmen.
Die gerichtliche Anordnung zur Einsetzung eines Zwangsverwalters für den CHP-Provinzverband Istanbul stieß auf scharfe Kritik des stellvertretenden CHP-Fraktionsvorsitzenden Murat Emir. Emir erklärte, dass die Zukunft der Partei nicht durch Gerichtsbeschlüsse, sondern durch den Willen der Delegierten und Mitglieder bestimmt werde.
Emir sagte in seiner Erklärung: "Sie sind von Gericht zu Gericht gezogen, haben ein Gericht gefunden, das Recht mit Füßen getreten und einen Zwangsverwalter für unseren CHP-Provinzverband Istanbul eingesetzt. Sie dachten, Sie könnten unseren durch die Stimmen unserer Delegierten gewählten Provinzvorsitzenden Özgür Çelik absetzen. Doch eines haben Sie vergessen: Die CHP lässt sich nicht von A4-Papieren der Gerichte lenken, sondern vom Willen ihrer Delegierten und Mitglieder."
Emir wies darauf hin, dass von den 600 Delegierten in Istanbul 572 weiterhin im Amt seien, und sagte, dass 500 dieser Delegierten innerhalb von 24 Stunden notariell beglaubigte Unterschriften geleistet hätten. Emir fügte hinzu: "Unter ihnen sind auch unsere inhaftierten Bürgermeister sowie diejenigen, die für den Gegenkandidaten von Özgür Çelik gestimmt haben... Unter denjenigen, die nicht unterschreiben konnten, befinden sich Delegierte, die aufgrund ihres Beamtenstatus zurückgetreten sind oder verstorben sind."
Emir betonte, dass der Wille der Delegierten weder durch Geld noch durch Drohungen beeinflusst werden könne: "Unsere Delegierten wissen, wie man in der CHP ein Amt antritt und wie man die Last dieses Amtes ehrenvoll trägt. Ein von den Delegierten erteilter Auftrag endet nur durch die Entscheidung der Delegierten selbst", sagte er.
Abschließend erklärte Emir, dass der Kurs der CHP nicht durch richterliche Entscheidungen bestimmt werden könne, und betonte: "Sie werden dem stählernen Willen der CHP-Mitglieder nicht standhalten können."
Nachrichtenquelle: 12punto
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