Scharfe Kritik der CHP am „Gesetz zur Naturzerstörung“
Die CHP hat den Gesetzesentwurf, der Naturgebiete für Energie- und Bergbauinvestitionen öffnet, scharf kritisiert. Erhan Adem bezeichnete die Regelung als „Todesurteil für die Natur“ und rief die Bevölkerung zum Widerstand gegen die Ausbeutung der Natur auf.
Der stellvertretende Vorsitzende der CHP, zuständig für Landwirtschafts- und Forstpolitik, Erhan Adem, hat scharf auf den von der Regierung in die Große Nationalversammlung der Türkei (TBMM) eingebrachten Gesetzesentwurf reagiert, der es ermöglicht, Naturgebiete für Energie- und Bergbauinvestitionen mittels einer „Super-Genehmigung“ zu nutzen.
Adem argumentierte, dass der Entwurf nicht nur eine rechtliche Regelung darstelle, sondern einen organisierten Angriff auf die Natur, die Landbevölkerung und das Lebensrecht der Menschen darstelle, und erklärte: „Dieses Gesetz ist das Todesurteil für die Natur und die Produktion.“
Von der Republikanischen Volkspartei (CHP) kam eine sehr scharfe Stellungnahme zu dem Gesetzesentwurf, der Umwelt-, Landwirtschafts- und ländliche Gebiete betrifft. Der stellvertretende CHP-Vorsitzende Erhan Adem erklärte in einer schriftlichen Stellungnahme an die Öffentlichkeit, dass der Entwurf in jeder Hinsicht mit einer feindseligen Haltung gegenüber dem Lebensrecht der Menschen, der Natur und den Erzeugern vorbereitet worden sei.
„Dieser Entwurf ist nicht nur eine gesetzliche Regelung. Dies ist ein organisierter Angriffsplan gegen Wälder, Olivenhaine, Wasser und Boden. Der Krieg findet nicht nur an der Grenze statt; er findet im Inneren dieses Landes statt“, sagte Adem und betonte, dass der Entwurf unter dem Vorwand strategischer Investitionen die Plünderung natürlicher Ressourcen erlaube, UVP-Prozesse (Umweltverträglichkeitsprüfung) funktionsunfähig mache und das Mitspracherecht der lokalen Bevölkerung ignoriere.

„OLIVENHAINE, WEIDELAND UND WÄLDER IN GEFAHR“
Adem erklärte, dass bei einer Annahme des Gesetzesentwurfs Olivenhaine, Wälder und Weideland für Privatunternehmen geöffnet würden, was nicht nur zu einer ökologischen, sondern auch zu einer wirtschaftlichen Zerstörung führen werde:
„Die Beseitigung von Olivenhainen ist die Vernichtung einer tausendjährigen Produktionskultur. Die Öffnung von Wäldern für den Bergbau ist ökologische Zerstörung. Die Plünderung von Weideland bedeutet das Ende der Viehzucht und eine zunehmende Abhängigkeit von Nahrungsmittelimporten. Das Ergebnis dieses Entwurfs ist Landflucht, Hunger in den Städten und Verarmung im ganzen Land.“
Adem kritisierte auch die Bestimmung zur beschleunigten Enteignung und erklärte, dass diese Regelung das verfassungsmäßige Eigentumsrecht der Bürger eindeutig verletze: „Mit diesem Gesetz wird die Beschlagnahmung des Bodens der Menschen legalisiert. Das ist eine Bombe, die mit einer Unterschrift gezündet wird. Dies ist ein mit einem Gesetz begangenes Naturverbrechen.“
„WIR ALS CHP SIND KLAR DAGEGEN“
Adem betonte, dass sie als CHP diesen Entwurf in seiner Gesamtheit ablehnen, und erklärte, dass sie im Parlament, auf der Straße und in den Dörfern kämpfen werden:
„Wir stehen auf der Seite des Lebens. Wir verteidigen die Natur, die Erzeuger, die Landbevölkerung und die kommenden Generationen. Die Seite der Regierung ist klar: Verbündete Bauunternehmer, Bergbau-Barone und Plünderungs-Lobbys. Dieser dunkle Entwurf muss zurückgezogen werden.“
Abschließend richtete Adem einen Appell an alle Bürger:
„Wir laden jeden, der seinen Boden, sein Wasser, seine Bäume und seine Kinder schützt, zu diesem Kampf ein. Das Leben zu verteidigen ist heute nur möglich, indem man sich gegen dieses Gesetz stellt.“
Nachrichtenquelle: 12punto
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