DEM-Partei stellt ihr Kommunalwahlprogramm vor
Die Partei für Gleichheit und Demokratie (DEM-Partei) hat ihr Wahlprogramm für die allgemeinen Kommunalwahlen am 31. März vorgestellt.
Die Ko-Vorsitzenden der Partei für Gleichheit und Demokratie (DEM-Partei), Tülay Hatimoğulları und Tuncer Bakırhan, sprachen auf einer Veranstaltung in einem Hotel in Ankara, bei der das Wahlprogramm präsentiert wurde.
Hatimoğulları erklärte, dass ihr Programm aufzeige, wie freie Städte durch lokale Demokratie aufgebaut werden können, und sagte: "Unser Programm ist ein Indikator dafür, wie Gerechtigkeit, Frieden, Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit und das demokratische System von der lokalen Ebene aus verbreitet werden können."
Hatimoğulları betonte, dass ihr Programm, das die Rechte der Arbeiter verteidige und Lösungen produziere, ein Programm für geschlechtergerechte, demokratische und ökologische Kommunalverwaltungen gegen das patriarchale System sei. Sie fügte hinzu: "Unser Programm ist ein Programm für lokale Verwaltungen, die gegenüber autoritären zentralen Regierungen gestärkt sind. Es ist ein demokratisches Programm, bei dem das Wort, die Befugnis und die Entscheidung beim Volk liegen."
Hatimoğulları erläuterte, dass sie in den Kommunen allen Bürgern gleiche Dienstleistungen anbieten, Stadtversammlungen für die Öffentlichkeit zugänglich machen und die Teilnahme demokratischer Massenorganisationen an den Sitzungen sicherstellen würden. Zudem werde man die frauenbefreiende Kommunalpolitik fortsetzen und freie Frauendörfer gründen.
"WIR WERDEN NICHT ZULASSEN, DASS DER WILLE DES VOLKES ERNEUT MIT BESCHLAG BELEGT WIRD"
Tuncer Bakırhan erklärte, dass sie sich für Städte einsetzen, in denen Menschen frei leben können, und dass sie die mehrsprachige Kommunalpolitik, das System der Ko-Vorsitzenden und die Erfahrungen lokaler Demokratie in die Geschichte des Landes eingeschrieben hätten.
Bakırhan merkte an, dass lokale Demokratie auch der Schlüssel zur Lösung der Probleme sei, die aus dem Zentralismus resultieren, und sagte: "Wir werden nicht zulassen, dass der Wille des Volkes erneut durch die Einsetzung von Zwangsverwaltern (Kayyım) mit Beschlag belegt wird."
Nachrichtenquelle: AA
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