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Ein neues Kapitel unter russischer Vermittlung: Stehen die Türkei und Syrien kurz vor einer Einigung?

Es wird behauptet, dass die seit Monaten unterbrochenen Normalisierungsgespräche zwischen der Türkei und Syrien unter russischer Vermittlung wieder aufgenommen werden sollen. Laut Quellen, die gegenüber der arabischen Zeitung Asharq Al-Awsat sprachen, könnten Ankara und Damaskus einen Weg zur Einigung finden, da beide Seiten die von der Terrororganisation PKK/PYD im Norden Syriens geplanten Wahlen ablehnen.

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Ein neues Kapitel unter russischer Vermittlung: Stehen die Türkei und Syrien kurz vor einer Einigung?

Die Nachricht, dass die seit einiger Zeit auf Eis liegenden Normalisierungsgespräche zwischen der Türkei und Syrien wieder aufgenommen werden sollen, sorgt in der arabischen Presse für Schlagzeilen.

Die Versöhnungsbemühungen zwischen Syrien und der Türkei konnten seit Anfang 2023 trotz der Treffen der Außen- und Verteidigungsminister beider Länder in Moskau keine Fortschritte erzielen.

Präsident Erdoğan hatte in einer Erklärung vom 17. Juli letzten Jahres gesagt: "Wir sind nicht verschlossen gegenüber einem Treffen mit Baschar al-Assad, wir können uns treffen. Das ganze Problem ist die Art und Weise, wie sie uns gegenübertreten. Assad will leider, dass die Türkei aus Nordsyrien abzieht. So etwas kann es nicht geben, denn wir kämpfen dort gegen den Terrorismus."

Der syrische Präsident Baschar al-Assad hingegen hatte geäußert: "Unser Ziel ist der Abzug der Türkei von syrischem Boden, aber im Gegenzug ist Erdoğans Ziel, die Präsenz der Türkei in Syrien zu legitimieren. Daher kann unter Erdoğans Bedingungen kein Treffen stattfinden. Warum sollte ich mich mit Erdoğan treffen? Um etwas zu trinken?"

ANKARA UND DAMASKUS GEGEN DIE WAHLPLÄNE DER TERRORORGANISATION

Während Syrien auf dem Abzug der türkischen Soldaten aus Syrien für eine Normalisierung beharrt, berichtete die in London ansässige arabische Zeitung Asharq Al-Awsat, dass beide Länder bald unter russischer Vermittlung zusammenkommen werden.

Die Zeitung berichtete unter Berufung auf türkische Quellen, dass die Normalisierungsgespräche im Astana-Format fortgesetzt werden sollen und das Thema auch bei dem Treffen von Außenminister Hakan Fidan mit dem russischen Staatschef Wladimir Putin in der vergangenen Woche zur Sprache kam.

In dem Bericht wurde darauf hingewiesen, dass bei dem Treffen zwischen Putin und Fidan auch die Wahlen im Norden Syriens erörtert wurden, die von der Terrororganisation PKK/PYD geplant und auf August verschoben wurden.

Quellen gaben an, dass die Türkei, Russland und Syrien gegen diese Wahlen seien und deshalb eine Einigung auf der Achse Ankara-Damaskus erzielt werden könnte.

Die Nachricht, dass die seit einiger Zeit auf Eis liegenden Normalisierungsgespräche zwischen der Türkei und Syrien wieder aufgenommen werden sollen, sorgt in der arabischen Presse für Schlagzeilen.

Die Versöhnungsbemühungen zwischen Syrien und der Türkei konnten seit Anfang 2023 trotz der Treffen der Außen- und Verteidigungsminister beider Länder in Moskau keine Fortschritte erzielen.

Präsident Erdoğan hatte in einer Erklärung vom 17. Juli letzten Jahres gesagt: "Wir sind nicht verschlossen gegenüber einem Treffen mit Baschar al-Assad, wir können uns treffen. Das ganze Problem ist die Art und Weise, wie sie uns gegenübertreten. Assad will leider, dass die Türkei aus Nordsyrien abzieht. So etwas kann es nicht geben, denn wir kämpfen dort gegen den Terrorismus."

Der syrische Präsident Baschar al-Assad hingegen hatte geäußert: "Unser Ziel ist der Abzug der Türkei von syrischem Boden, aber im Gegenzug ist Erdoğans Ziel, die Präsenz der Türkei in Syrien zu legitimieren. Daher kann unter Erdoğans Bedingungen kein Treffen stattfinden. Warum sollte ich mich mit Erdoğan treffen? Um etwas zu trinken?"


Nachrichtenquelle: 12punto

Syrien Türkei Baschar al-Assad Präsident Recep Tayyip Erdoğan Wladimir Putin