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Erdoğans 51-Prozent-Ziel: Eine Botschaft für eine erneute Kandidatur?

Der AKP-Vorsitzende und Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan sprach auf dem Provinzparteitag seiner Partei in Adana. Vor den kommenden Wahlen rief Erdoğan mit dem Ziel von 51 Prozent zur Mobilisierung auf.

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Erdoğans 51-Prozent-Ziel: Eine Botschaft für eine erneute Kandidatur?

Der AKP-Vorsitzende und Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan äußerte sich auf dem Provinzparteitag seiner Partei in Adana.

Die wichtigsten Punkte aus Erdoğans Erklärungen lauten wie folgt:

"Jedes Amt, das wir innehaben, ist ein uns anvertrautes Gut unseres Volkes. Diese Aufgaben wurden uns übertragen, damit wir dienen. Es geht darum, unserer Partei und unserem Volk mit Leidenschaft zu dienen, ohne Ehrgeiz, Arroganz oder Streitigkeiten um das Ich zuzulassen. Wir haben große Ziele; wir werden unser Ego und unsere Selbstsucht mit Füßen treten."

Wir werden nicht in die Fallen tappen, in die uns die Opposition zu locken versucht. Niemand kann jemanden aus den Herzen des Volkes vertreiben, der dort einen Platz gefunden hat. Und wer einmal gefallen ist, den kann niemand mehr retten. 

''DIE 51-PROZENT-BOTSCHAFT''

Wir können nicht wie die Opposition Politik betreiben, ohne eine Vision vorzulegen. Wir können nicht auf den Zustand derer schauen, die mit Kartenspielen Opposition spielen, und sagen: 'Die Sache ist erledigt'. Wir können nicht nach der Mentalität 'Gebratene Taube, flieg mir in den Mund' handeln. Was auch immer wir tun, wir müssen es mit unserer eigenen Arbeit tun, und was auch immer wir gewinnen, wir müssen es uns verdienen.

Wir werden eine große Mobilisierung starten und versuchen, bei den Wahlen mindestens 51 Prozent zu erreichen. Solange Gott uns ein langes Leben schenkt, werden wir weiterhin gemeinsam mit Adana der gesamten Türkei dienen. Ich bitte Sie, ohne Unterlass und ohne in Trägheit zu verfallen, mit der Begeisterung vom 14. August 2001 zu arbeiten.

Wir halten unseren Provinzparteitag in einer Zeit ab, in der in unserer Region historische Ereignisse stattfinden. In Syrien ist das 61-jährige Baath-Regime und der 14-jährige blutige Prozess endlich zu Ende gegangen. Sie haben 14 Jahre lang nicht aufgehört, geduldig den grausamen Angriffen des Regimes zu widerstehen. Auch wir haben eine Politik verfolgt, die unserem Glauben, unserer Kultur und unserer Geschichte würdig ist. Wir haben den Unterdrückten unsere Arme geöffnet, den Bedürftigen geholfen und die Waisen beschützt.

Bei den Wahlen vom 14. bis 28. Mai trat ein Kandidat gegen uns an und sagte: 'Wir werden sie alle dorthin zurückschicken, wo sie hergekommen sind.' Unser Volk hat an der Wahlurne auf diese Gewissenlosigkeit und Politik des Hasses geantwortet. Danach hat ihm seine eigene Partei den Stuhl unter dem Hintern weggezogen. Jetzt klopft niemand mehr an seine Tür und niemand schaut ihn mehr an. Wir haben das getan, was uns gebührt. Letztendlich haben Barmherzigkeit, Solidarität und Brüderlichkeit gewonnen.

Israel konnte den Widerstand in Gaza nicht brechen. Gaza konnte nicht eingenommen werden, es ist nicht in die Knie gegangen und hat nicht aufgegeben. Um eine Rückkehr zum alten Zustand in Gaza zu verhindern, muss Druck auf Israel ausgeübt werden. Wir wissen sehr genau, dass Israel, insbesondere Netanjahu, eine ziemlich lange Liste an Verstößen gegen Waffenruhen vorzuweisen hat. Diesmal darf das nicht zugelassen werden.

ÖZELS WORTE ÜBER EINE 'KRIEGSKLÄRUNG'

Sie sehen ja selbst den Zustand der Hauptopposition... Wir suchen nach ein wenig Ernsthaftigkeit und Besonnenheit, finden sie aber nicht. Sie sind zum Gespött der Jugendlichen und Kinder geworden. Sie sind ständig damit beschäftigt, sich gegenseitig ein Bein zu stellen.

Sie sprechen von einer Kriegserklärung. Ich frage Özel hier: 'Was weißt du schon, dass du solche Dinge behauptest? Was verfolgst du, dass du solche Dinge verfolgen willst? Verfolgst du Esenyurt oder Beşiktaş?' Wenn du von diesen jüngsten Entwicklungen immer noch nichts weißt, dann gib dieses Amt endlich auf... Wahrscheinlich wird ohnehin jemand kommen und dir dieses Amt aus der Hand nehmen.

Anstatt uns zu beschuldigen oder das Gericht anzugreifen, solltest du lieber gegen dieses Raubsystem kämpfen, das die CHP wie ein giftiger Efeu umschlingt. Was sagt Ülkü Tamer? Er kennt weder seine Lektion, noch ist er... Lasst diese Dinge sein und geht lieber Kartenspielen. Geht und macht Puzzles mit roten Karten, beschäftigt euch damit.

ANTWORT AN ÖZGÜR ÖZEL ZUR ROTEN KARTE 

Manche versuchen, die Rote Karte zu zeigen. Es ist unklar, ob sie Pischpirik oder Poker spielen, was auch immer sie da tun. Wahrscheinlich haben sie es bis heute nicht einmal geschafft, als Hauptschiedsrichter zu fungieren. Höchstens als Linienrichter könnten sie dienen. Sollen sie nur weitermachen. Wir drücken ihnen die Rote Karte in die Hand und setzen unseren Weg fort. 

Ich habe 20 Jahre lang Fußball gespielt. In meinem ganzen Leben habe ich nie eine Rote Karte gesehen. Diese Leute verstehen nichts von dieser Sache. Wir zeigen seit 22 Jahren, welche Karte wo und wie gezeigt wird. Dieses Volk hat der AK Parti bisher keine Rote Karte gezeigt, aber diese Leute konnten sich selbst nicht vor der Roten Karte retten.


Nachrichtenquelle: 12punto

Präsident Recep Tayyip Erdoğan Parteitag in Adana