Erste Stellungnahme der Kılıçdaroğlu-Führung zu den Entlassungen
Nachdem der 38. Ordentliche Parteitag aufgrund einer Entscheidung über absolute Nichtigkeit annulliert wurde, sorgte die Entlassung zahlreicher Mitarbeiter in der CHP-Parteizentrale für Diskussionen. Atakan Sönmez, Berater von Kemal Kılıçdaroğlu, erklärte, dass die Kündigungen aus administrativen Gründen erfolgten und die Entscheidungen erneut überprüft würden.
Die Entlassungswelle in der Parteizentrale der Cumhuriyet Halk Partisi (CHP), die nach der jüngsten Entscheidung über die „absolute Nichtigkeit“ des Parteitags begann, bleibt ein zentrales Thema. Nachdem Kemal Kılıçdaroğlu durch ein Gerichtsurteil wieder auf den Stuhl des Parteivorsitzenden zurückgekehrt war, wurde zunächst bekannt, dass in der vergangenen Woche 24 Mitarbeitern gekündigt wurde. Später wurde berichtet, dass weitere Mitarbeiter entlassen wurden, darunter die Journalistin Gülümhan Gülten, die als Koordinatorin des CHP-Generalsekretariats tätig war, sowie der Fotojournalist Alperen Kaya.
Während diese Entwicklungen innerhalb der Partei und in der Öffentlichkeit für Diskussionen sorgten, stießen die Gründe für die Entlassungen und die Art und Weise ihrer Umsetzung auf großes Interesse.
Atakan Sönmez, Presseberater von Kılıçdaroğlu, erklärte in einer Stellungnahme zu den Entlassungen, dass die Kündigungen auf zwei Hauptgründe zurückzuführen sein könnten.

Sönmez äußerte sich wie folgt: „Wir haben derzeit zwei Möglichkeiten, die Gründe für die Kündigungen unserer Freunde zu erfahren. Erstens: Wenn sie sich gegenüber Parteiführungskräften durch Beleidigungen, Beschimpfungen, Drohungen oder Ähnliches disziplinwidrig verhalten haben. Zweitens: Wenn festgestellt wurde, dass sie in diesem Zeitraum unentschuldigt und ohne ärztliches Attest nicht zur Arbeit erschienen sind, obwohl sie auf dem Papier als fest angestellt geführt wurden; auch in diesem Fall kann eine Kündigung erfolgen.
Wie lässt sich das letztendlich feststellen? Wenn eine Karte gestempelt werden muss, dies aber nicht geschah, oder wenn die Karte zwar gestempelt wurde, die Person aber faktisch nicht anwesend war, können die Mitarbeiter vor Ort dies bestätigen. Wir sind seit über zwei Jahren nicht mehr in der Parteizentrale. Das ist keine Feststellung, die wir selbst treffen können.
Wenn man sich das Ein- und Ausgangssystem des Personals ansieht und feststellt, dass von 300 Arbeitstagen im Jahr an 285 Tagen keine Anwesenheit erfolgte, dann handelt es sich nicht um einen faktisch arbeitenden Mitarbeiter. Diese Entlassungen werden erneut geprüft. Es kann nicht die Auffassung der Cumhuriyet Halk Partisi sein, pauschal zu sagen: 'Dem Mitarbeiter soll gekündigt werden'. Diese Maßnahmen wurden aus administrativen Gründen in der Parteizentrale ergriffen. Ich werde die Kündigungsgründe für die Mitarbeiter in meinen eigenen Einheiten einzeln prüfen.
Bei Bedarf werde ich sie auch zu einem Gespräch einladen. Wenn wir von einer rechtmäßigen Kündigung nicht überzeugt sind, werden wir die Entscheidung rückgängig machen und die Verträge der Kollegen fortsetzen. Da es sich hierbei nicht um eine heimliche Säuberung, eine Operation oder Ähnliches handelt, gibt es für uns keinen Grund zur Sorge. Für meine eigene Abteilung gibt es derzeit auch keine neuen Personalzuweisungen.“
Nachrichtenquelle: 12punto
Meistgelesen
Das Schreiben nimmt kein Ende: Noch eine FETÖ-Erinnerung
Der Geist, der an der Leggings hängen blieb...
Berühmter Regisseur Ezel Akay und sein Bruder festgenommen
Abgeordneter, dem ein Wechsel zur AKP nachgesagt wird, beginnt Überzeugungstour
Die internen Debatten der CHP interessieren mich überhaupt nicht
Ümit Özdağ kommentiert neue Parteigründung
Strenge Kontrollen für Fahranfänger
Enver-Altaylı-Vorwurf in der Akte Yazıcıoğlu
Warnung vor dem Risiko von Haarausfall bei GLP-1-Medikamenten
Die Wahl des stellvertretenden Bürgermeisters, die die CHP gewonnen hatte, wird ab der dritten Runde wiederholt