Erste Stellungnahme der Zafer Partisi nach der Freilassung von Ümit Özdağ: Wohin führt Özdağs erster Besuch?
Der Vorsitzende der Zafer Partisi, Ümit Özdağ, der wegen des Vorwurfs der „Aufstachelung des Volkes zu Hass und Feindseligkeit“ 148 Tage lang inhaftiert war, wurde nach der gegen ihn verhängten Haftstrafe freigelassen. Nach der Entscheidung zur Freilassung gab es erste Stellungnahmen der Zafer Partisi.
Der Vorsitzende der Zafer Partisi, Ümit Özdağ, wurde nach einer 148-tägigen Haftzeit freigelassen. Das Gericht verurteilte Özdağ wegen des Vorwurfs der „Aufstachelung des Volkes zu Hass und Feindseligkeit“ zu einer Freiheitsstrafe von 2 Jahren, 4 Monaten und 3 Tagen. Da jedoch die bisher verbüßte Zeit in der Haftanstalt angerechnet wurde, führte das Urteil zu seiner Freilassung.
Özdağ war etwa 5 Monate lang im Gefängnis Silivri inhaftiert. Im Prozess gegen Özdağ gab es heute eine wichtige Entwicklung, als das Gericht die Freilassung anordnete.
ZAFER PARTİSİ: „DIESER FALL WIRD AUFGEHOBEN“
Der Sprecher der Zafer Partisi, Azmi Karamahmutoğlu, trat nach Özdağs Freilassung in Silivri vor die Kameras. Karamahmutoğlu betonte, dass sie den Prozess vor höhere Instanzen bringen werden:
„Wir werden diese Entscheidung vor das Berufungsgericht und, falls nötig, vor den Kassationshof bringen. Wir glauben fest daran, dass unser Parteivorsitzender freigesprochen wird. Heute ist es sogar sinnlos, von einem politischen Verbot zu sprechen. Es war kein juristischer, sondern ein politischer Prozess.“
ERSTER BESUCH STEHT FEST
Auch die erste Station nach der Freilassung von Ümit Özdağ steht fest: Er wird das von Anhängern der Zafer Partisi errichtete symbolische „Otağ“ (Zelt) besuchen. Laut der Erklärung von Karamahmutoğlu wird Özdağ anschließend in Silivri ein kurzes Dankgebet verrichten und sich am Abend auf den Weg nach Ankara machen.
Nachrichtenquelle: 12punto
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