Erste Stellungnahme von Davutoğlu nach Auflösungsentscheidung: Er erklärte, wohin das Kaderpersonal der Organisation gehen sollte
Der Vorsitzende der Gelecek-Partei, Ahmet Davutoğlu, war zu Gast bei İsmail Küçükkaya auf Halk TV und bewertete die Entscheidung der Terrororganisation PKK, sich aufzulösen. Davutoğlu betonte, dass die Entwaffnung schnell und im Rahmen eines gemeinsamen Mechanismus erfolgen müsse, da der Prozess andernfalls sabotiert werden könnte.
Der Vorsitzende der Gelecek-Partei und ehemalige Ministerpräsident Ahmet Davutoğlu äußerte sich in der Sendung „Yeni Bir Sabah“ auf Halk TV zu aktuellen Themen. Als Gast von İsmail Küçükkaya bewertete Davutoğlu den Prozess der Auflösung der Terrororganisation PKK.
Davutoğlu wies darauf hin, dass eine zeitliche Streckung der Entwaffnung der bewaffneten Struktur und der Kader der Organisation große Risiken bergen könne, und betonte, dass der Prozess sorgfältig und zügig durchgeführt werden müsse.
"EIN GEMEINSAMER MECHANISMUS MUSS GESCHAFFEN WERDEN"
Davutoğlu erklärte, dass die Entwaffnung nicht nur eine bloße Inszenierung bleiben dürfe, und gab folgende Warnung ab:
„Die Entwaffnung sollte wie folgt durchgeführt werden: Nachdem dieses Signal gegeben wurde, muss die Entwaffnung so schnell wie möglich über einen gemeinsamen Mechanismus sichergestellt werden. Denn wenn sie in die Länge gezogen wird, wird sie anfällig für Provokationen.“
Davutoğlu erklärte, dass Entwaffnung technisch die „Übergabe von bestimmtem Material“ bedeute, und drückte aus, dass die Umsetzung dieses Prozesses ohne Verzögerung zwingend erforderlich sei.
"DIE KADERSTRUKTUR IST DAS WICHTIGSTE THEMA"
Davutoğlu betonte, dass die Klärung der Zukunft der Kaderstruktur der Organisation das Kernproblem sei. In Bezug auf die Führungsebene der Terrororganisation sagte er: „Dieser Kader besteht aus 30 bis 50 Personen. Es sind mindestens 30, sie fallen nicht unter 30, aber sie überschreiten nicht 50.“
Davutoğlu erklärte, dass die Einreise dieser Personen in die Türkei ernsthafte Risiken bergen könne, und betonte, dass das Land, in das der Kader geschickt werden soll, sorgfältig ausgewählt werden müsse.
'KATAR KÖNNTE INFRAGE KOMMEN, SULEIMANIYA NICHT'
Davutoğlu erklärte, dass das Land, in das der Kader der Organisation geschickt wird, ein Land sein müsse, das weder in der Vergangenheit noch in der Zukunft Probleme mit der Türkei hatte. An dieser Stelle nannte Davutoğlu Katar als ein geeignetes Beispiel, während er Suleimaniya als nicht geeignet erachtete.
Nachrichtenquelle: 12punto
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