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Fatih Erbakan kündigt Präsidentschaftskandidatur an: 'Wir werden keinen Kandidaten eines Bündnisses unterstützen'

Der Vorsitzende der Yeniden Refah Partisi, Fatih Erbakan, hat angekündigt, dass seine Partei bei den Präsidentschaftswahlen eigenständig antreten wird. Erbakan erklärte: „Es kommt nicht infrage, den Präsidentschaftskandidaten irgendeines Bündnisses zu unterstützen“, und sprach sich zudem für vorgezogene Neuwahlen im Herbst aus.

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Fatih Erbakan kündigt Präsidentschaftskandidatur an: 'Wir werden keinen Kandidaten eines Bündnisses unterstützen'

Der Vorsitzende der Yeniden Refah Partisi, Fatih Erbakan, erklärte, dass die Yeniden Refah Partisi bei den Präsidentschaftswahlen eigenständig antreten werde, und fügte hinzu: „Es kommt nicht infrage, den Präsidentschaftskandidaten irgendeines Bündnisses zu unterstützen.“

Erbakan war zu Gast bei einem Fernsehsender und äußerte sich zu den Präsidentschaftswahlen sowie der Möglichkeit vorgezogener Neuwahlen:

„Wir haben unsere Präsidentschaftskandidatur bekannt gegeben. Die Yeniden Refah Partisi wird eigenständig in die Wahlen gehen. Es kommt nicht infrage, den Präsidentschaftskandidaten irgendeines Bündnisses zu unterstützen.“

'ES MUSS VORGEZOGENE NEUWAHLEN IM HERBST GEBEN'

Bezüglich vorgezogener Neuwahlen betonte Erbakan, dass diese bereits in diesem Herbst stattfinden sollten, da dies für die Türkei vorteilhaft wäre. Erbakan äußerte sich wie folgt:

„Wenn sie die Verfassung ändern und sie nach ihren Wünschen anpassen, werden sie keine vorgezogenen Neuwahlen wollen. Das heißt, wenn es eine Regelung gibt, die es dem Präsidenten ermöglicht, bei den regulären Wahlen 2028 erneut zu kandidieren, werden sie ihre Amtszeit bis zum Ende ausschöpfen wollen. Sollte es jedoch keine Verfassungsänderung geben, denke ich, dass sie das Parlament dazu bringen werden, einen Wahlbeschluss zu fassen, damit der Präsident erneut kandidieren kann; in diesem Fall würden sie die Wahl 2027 durchführen. Sie werden sie nicht noch weiter vorziehen wollen. Wir sind der Meinung, dass der Präsident mittlerweile müde ist, sowohl alters- als auch gesundheitlich sichtlich gezeichnet ist, eine Amtszeit innehat, die in der Geschichte der Republik Türkei niemandem zuvor vergönnt war, und dass es für ihn persönlich sowie für die Türkei vorteilhaft wäre, wenn er sich zur Ruhe setzt. Wenn es nach uns geht, müssen die vorgezogenen Neuwahlen im Herbst stattfinden. Angesichts der Lage der Bevölkerung, der Bedingungen in der Türkei und der Umfragen zu vorgezogenen Neuwahlen sehe ich jedoch, dass es vorteilhaft wäre, diese so schnell wie möglich durchzuführen.“ 



Nachrichtenquelle: 12punto

Fatih Erbakan