Ärger für die Universität Istanbul wegen İmamoğlu-Diplom: Untersuchung eingeleitet
Nachdem die betriebswirtschaftliche Fakultät der Universität Istanbul die Diplome von 28 Absolventen, darunter auch Ekrem İmamoğlu, annulliert hatte, wurde die Universität von der AACSB einer Untersuchung unterzogen.
Die betriebswirtschaftliche Fakultät der Universität Istanbul hat mit einem Beschluss vom 18. März 2025 die Diplome von 28 Absolventen, darunter auch das des Bürgermeisters von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, mit der Begründung eines „offensichtlichen Fehlers“ für ungültig erklärt.
Der Einspruch von İmamoğlu gegen die Annullierung seiner Diplome wurde vom Gericht abgewiesen. Obwohl das Gericht feststellte, dass die Universität Istanbul bei der Anrechnung von Studienleistungen (Quereinstieg) einen Fehler begangen hatte, wurden die Absolventen sanktioniert.
Die Entscheidung zur Annullierung der Diplome löste insbesondere politische Debatten aus. Nach den Reaktionen wurden Anträge gegen die Annullierung des Diploms von Ekrem İmamoğlu gestellt und an die Association to Advance Collegiate Schools of Business (AACSB) weitergeleitet, eine Organisation, die die globale Akkreditierung von betriebswirtschaftlichen Fakultäten sicherstellt.
Der Journalist İsmail Saymaz gab in einer Sendung auf Halk TV bekannt, dass die AACSB eine Untersuchung gegen die Universität Istanbul eingeleitet hat.
Saymaz sagte: „Nachdem die Universität Istanbul das Diplom von Ekrem İmamoğlu nach 33 Jahren für ungültig erklärt hatte, reichte eine Gruppe Beschwerde ein. Diese Organisation ist eine der renommiertesten globalen Akkreditierungsstellen im Bereich Betriebswirtschaft und Management, und die betriebswirtschaftliche Fakultät der Universität Istanbul ist dort akkreditiert.“
HANDELN NACH ANNULLIERUNG VON İMAMOĞLUS DIPLOM
Saymaz erläuterte den Grund für den Antrag wie folgt: „Nach der Annullierung des Diploms von Ekrem İmamoğlu wurde dieser Antrag mit der Behauptung gestellt, dass die Universität Istanbul akademische und wissenschaftliche Standards nicht einhalte. Der Antrag wurde von einer Gruppe von Aktivisten in den USA und der von der Republikanischen Volkspartei (CHP) gegründeten Plattform '19. März' gestellt. Die Plattform übermittelte diesen Sachverhalt über türkische Akademiker in der Türkei an die AACSB.“
Die AACSB hat den Antrag angenommen und eine Untersuchung eingeleitet. Saymaz bezeichnete diese Entwicklung als einen bedeutenden Schritt und erklärte, dass es in den kommenden Tagen möglich sei, dass der betriebswirtschaftlichen Fakultät der Universität Istanbul die Akkreditierung entzogen werde.
Es wurde mitgeteilt, dass der Untersuchungsprozess andauert und in den kommenden Wochen zu einem Ergebnis führen könnte.
Nachrichtenquelle : 12punto
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