Behauptung über Videobotschaft hatte Krise ausgelöst... Neue Erklärung der Terrororganisation: 'Er soll den Aufruf machen, aber...'
Die angebliche Erklärung, die der Anführer der Terrororganisation PKK, Abdullah Öcalan, an die Organisation richten soll, ist zum Diskussionsthema geworden. Während Justizminister Yılmaz Tunç erklärte, dass ein Videoaufruf nicht gestattet werde, sagte die sogenannte Vorsitzende des Exekutivrates der Organisation, Bese Hozat: 'Er soll den Aufruf unbedingt machen, aber nicht per Video.'
Nach dem Aufruf von MHP-Chef Devlet Bahçeli an Öcalan gibt es neue Entwicklungen in dem Prozess. Während eine Videobotschaft von Öcalan erwartet wurde, bleibt die Form der Erklärung, die Öcalan an seine Organisation richten soll, ein zentrales Thema auf der Tagesordnung.
Vorgestern war die Behauptung aufgestellt worden, dass Öcalan eine Videobotschaft veröffentlichen werde, doch Justizminister Yılmaz Tunç hatte dieser Forderung eine Absage erteilt und erklärt, dass sie nicht mit den geltenden Vorschriften vereinbar sei.
Nach den Erklärungen von Minister Tunç hatte die Ko-Vorsitzende der DEM-Partei, Tülay Hatimoğulları, gesagt, dass auch ihnen Informationen über eine geplante Videoerklärung vorlägen. Dieser Prozess hat sich jedoch innerhalb der Organisation zu einer Krise entwickelt.
SCHARFE REAKTION DER KCK AUF SCHRIFTLICHE ERKLÄRUNG
Die sogenannte Vorsitzende des Exekutivrates der Terrororganisation, Bese Hozat, erklärte in einer Sendung auf dem Kanal der Organisation, dass sie eine schriftliche Erklärung Öcalans ablehnten, falls dieser keine Videoansprache halten könne. Hozat sagte dazu:
"Er soll den Aufruf unbedingt machen, aber nicht per Video, sondern schriftlich, und nicht einmal er selbst, sondern jemand anderes soll ihn in seinem Namen vorlesen! Wir lehnen das entschieden ab. Das hätte keinerlei Glaubwürdigkeit. Es hätte keinerlei Wirkung, geht das denn? Das ist eine leere Illusion. Niemand sollte sich solchen leeren Illusionen hingeben. Solche unseriösen Ansätze nimmt niemand ernst, und wir nehmen sie auch nicht ernst."
WAS WAR PASSIERT?
Nach dem Aufruf von MHP-Chef Devlet Bahçeli an Öcalan hatte ein neuer „Öffnungsprozess“ begonnen.
MHP-Vorsitzender Bahçeli hatte in seiner Rede bei der Fraktionssitzung seiner Partei in Bezug auf den Anführer der Terrororganisation PKK, Öcalan, gesagt: ''Er soll in der Fraktionssitzung der DEM-Partei sprechen. Er soll die Auflösung der PKK erklären. Als Ergebnis dessen soll er vom Recht auf Hoffnung profitieren.''
Auf diesen Aufruf von Bahçeli waren Unterstützungsbekundungen sowohl vonseiten der Regierung als auch von der DEM-Partei eingegangen.
Im Rahmen des neuen 'Öffnungsprozesses' hatte eine Delegation der DEM-Partei Besuche auf Imralı und im Nordirak durchgeführt.
Infolge der Besuche war behauptet worden, dass eine Botschaft des PKK-Terrorführers Öcalan zur Entwaffnung der Organisation kommen würde. Doch die erwartete Erklärung blieb aus.
Nachrichtenquelle : 12punto
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