Erwartete Stellungnahme aus den USA zu İmamoğlu! Was sagte der US-Außenminister zu Hakan Fidan?
Nach der Verurteilung des Bürgermeisters der Stadt Istanbul, Ekrem İmamoğlu, gab es erstmals eine klare Stellungnahme aus den USA. US-Außenminister Marco Rubio äußerte sich nach seinem Treffen mit Hakan Fidan. Rubio erklärte, worüber er mit Fidan gesprochen hat.
Während es auffiel, dass nach der Verhaftung von Ekrem İmamoğlu lange Zeit keine offizielle Stellungnahme aus den USA kam, äußerte sich US-Außenminister Marco Rubio nun erstmals öffentlich zu diesem Thema.
Rubio, der diese Woche in Washington mit Außenminister Hakan Fidan zusammenkam, erklärte, dass sie die Entwicklungen in der Türkei genau verfolgen, und sagte: „Wir beobachten die Lage und haben unsere Besorgnis zum Ausdruck gebracht. Wir möchten keine derartige Instabilität in der Regierung eines engen Verbündeten sehen.“
ERSTE STELLUNGNAHME AUS WASHINGTON
Rubio betonte, dass die US-Regierung, die sich lange Zeit mit Kommentaren zu den Protesten und Verhaftungen in der Türkei zurückgehalten hatte, die Angelegenheit mit Sorge beobachtet. Auf dem Rückweg nach Washington nach seinem Treffen mit Fidan sprach Rubio gegenüber Journalisten wie folgt:
„Wir verfolgen die Nachrichten über das Geschehen, die jeder sieht. Wir sind definitiv besorgt über die Proteste und einige Berichte. Die Türkei ist ein wichtiger Verbündeter von uns, und wir sehen es nicht gerne, wenn es in ihrer Regierung zu Instabilität kommt.“
BEZIEHUNGEN ZWISCHEN DEN USA UND DER TÜRKEI
Das Treffen am Dienstag in Washington fiel in eine Zeit, in der Ankara die Beziehungen zur Regierung von Präsident Donald Trump wieder stärken möchte. Rubio erklärte, dass sie die Zusammenarbeit mit der Türkei im Rahmen der NATO-Verbündeten fortsetzen wollen, und sagte: „Trump hatte während seiner ersten Amtszeit gute Beziehungen zu Erdoğan aufgebaut und sie möchten diese wieder aufnehmen. Wir planen, mit der Türkei in Syrien und anderen Themen zusammenzuarbeiten.“
Andererseits hatte Ankara Berichte dementiert, wonach die USA über die Entwicklungen in der Türkei besorgt seien. Rubio erklärte jedoch in einer Stellungnahme über X (ehemals Twitter), dass er bei seinem Treffen mit Fidan dieselben Worte verwendet habe, und sagte:
„Ich habe meine Besorgnis über die jüngsten Festnahmen, Verhaftungen und Aktionen in der Türkei zum Ausdruck gebracht. Die USA kommentieren nicht jede innenpolitische Entwicklung in der Türkei direkt, aber ich habe Fidan meine Gedanken zu diesem Thema offen mitgeteilt.“
WAS WAR PASSIERT?
Nach dem Treffen zwischen Hakan Fidan und Rubio gab es Berichte und Erklärungen, dass Rubio seine Besorgnis über die Verhaftung von İmamoğlu zum Ausdruck gebracht habe.
Doch nach dem Aufkommen der Berichte folgte aus Ankara ein Dementi zu dem Thema. Eine türkische diplomatische Quelle, die gegenüber Reuters sprach, hatte erklärt, dass Rubio keine Kritik an den Verhaftungen in der Türkei geübt habe.
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