Hinter den Kulissen findet ein Kräftemessen statt... 'Öffnungs'- und 'İmamoğlu'-Streit in der Cumhur-Allianz! Es geschieht trotz gegenseitiger Widerstände
Es wurde behauptet, dass nach dem Öffnungsprozess und den Operationen gegen İmamoğlu innerhalb der Cumhur-Allianz Unstimmigkeiten aufgetreten seien. Nun wurde eine neue, viel diskutierte Behauptung zu diesen beiden Prozessen aufgestellt. Hier sind die Details...
Der neue Öffnungsprozess, den MHP-Chef Devlet Bahçeli in seiner Rede vor der Fraktion offiziell wieder eingeleitet hat, sowie die Annullierung des Diploms des Istanbuler Bürgermeisters (İBB) und CHP-Präsidentschaftskandidaten Ekrem İmamoğlu am 19. März, gefolgt von seiner Festnahme und Inhaftierung, waren zuletzt die meistdiskutierten Themen in der türkischen Politik.
BAHÇELİ SAGTE: 'ER SOLL VOM HOFFNUNGSRECHT PROFITIEREN'
MHP-Parteivorsitzender Devlet Bahçeli hatte in seinen Erklärungen bei der Fraktionssitzung seiner Partei in Bezug auf den PKK-Anführer Öcalan gesagt: „Er soll zur Fraktionssitzung der DEM-Partei gehen und erklären, dass die PKK aufgelöst wird. Und als Ergebnis davon soll er auch vom Hoffnungsrecht profitieren.“ Nach diesem Aufruf Bahçelis kam der zuvor auf Eis gelegte Prozess wieder in Bewegung.
Im weiteren Verlauf führte eine Delegation der DEM-Partei ein Gespräch mit dem PKK-Anführer Öcalan. In seiner schriftlichen Erklärung rief Öcalan die PKK dazu auf, die Waffen niederzulegen. Von der Terrororganisation PKK kam jedoch bisher noch kein Schritt zur Waffenabgabe.
İMAMOĞLU IM GEFÄNGNIS
Während alle gespannt darauf blickten, in welche Richtung sich der neue Öffnungsprozess entwickeln würde, wurde zunächst das Universitätsdiplom des İBB-Bürgermeisters und gleichzeitigen CHP-Präsidentschaftskandidaten Ekrem İmamoğlu für ungültig erklärt. Anschließend wurde İmamoğlu aufgrund von Korruptionsvorwürfen inhaftiert. Zusammen mit İmamoğlu wurden von der Regierung auch umfassende Operationen gegen die Stadtverwaltung von Istanbul (İBB) durchgeführt.
Nach diesen beiden Entwicklungen wurden zahlreiche Behauptungen aufgestellt, dass es in der Cumhur-Allianz zu einer Krise gekommen sei und die Parteien nicht zufrieden miteinander seien.
Zuletzt hatte Mümtaz'Er Türköne, eine dem Umfeld von Devlet Bahçeli nahestehende Person, erklärt, dass vorgezogene Neuwahlen unvermeidlich seien, falls der Lösungsprozess nicht funktioniere. Obwohl die MHP-Seite die Behauptungen von Türköne dementierte, wurde von einer Krise innerhalb der Allianz gesprochen.
Zuletzt berichtete Veli Toprak von der Zeitung Sözcü, dass die Allianzpartner in den Fragen des „Öffnungsprozesses“ und der Operationen gegen İmamoğlu sehr unterschiedliche Ansichten vertreten.
Dem Bericht von Toprak zufolge wolle Erdoğan den Öffnungsprozess nicht und der Prozess werde gegen Erdoğans Willen vorangetrieben.
Die Operationen gegen İmamoğlu hingegen würden von Bahçeli nicht gebilligt, während die AKP-Seite die Operationen durchführe.
Nachrichtenquelle : 12punto
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