„Troll-Herrschaft“ in der AKP beendet: „Wir drehen ihnen jetzt den Hahn ab“
Beim AKP-Parteitag in Kızılcahamam verkündete der Leiter für Medien und Öffentlichkeitsarbeit, Faruk Acar, das Ende der Ära der Trolle.
Der Artikel des Journalisten Sedat Bozkurt auf kısadalga.net mit dem Titel „Die ‚Troll-Ära‘ ist vorbei“ deutet auf einen grundlegenden Wandel in der Medienstrategie der AKP hin.
Wie Bozkurt berichtet, gab es auf dem 32. traditionellen Beratungs- und Bewertungstreffen der AKP, das am vergangenen Wochenende in Kızılcahamam bei Ankara stattfand, eine bemerkenswerte Ankündigung.
Der stellvertretende AKP-Vorsitzende und Leiter für Medien und Öffentlichkeitsarbeit, Faruk Acar, erklärte, dass die seit Jahren über soziale Medien betriebenen Troll-Aktivitäten beendet werden. Acar äußerte sich mit den Worten: „Wir drehen den Trollen und Trollinnen jetzt den Hahn ab, ihre Ära geht zu Ende.“
NEUES MEDIENMODELL MIT 3.000 PARTEIMITGLIEDERN
In der neuen Phase wird die AKP anstelle von Troll-Accounts ihre eigenen Parteimitglieder in den sozialen Medien einsetzen. Nach den Informationen von Acar werden über 3.000 Parteimitglieder, von den Provinz- und Bezirksverbänden bis hin zu den Abgeordneten, die Aufgabe übernehmen, die politischen Thesen der AKP über soziale Medien zu verbreiten.
Mit dieser Methode soll sichergestellt werden, dass die Ansichten der Partei durch Personen vermittelt werden, die „ernsthafter genommen werden“. Auf diese Weise ist geplant, anstelle von anonymen und aggressiven Troll-Konten die offiziellen Akteure der Partei sichtbarer zu machen.
FARUK ACAR, DER STAR DES CAMPS
Laut Bozkurts Artikel war Faruk Acar mit dieser Ankündigung und seiner allgemeinen Präsentation die herausragende Figur des Camps. Die von Acar entworfene neue Medienstrategie bedeutet nicht nur die Ausschaltung der Trolle, sondern auch den Aufbau einer organisierteren und institutionelleren Struktur für die Öffentlichkeitsarbeit.
Es wird zudem berichtet, dass dieser Vorstoß bei einigen Personen, die zuvor dieselbe Aufgabe innehatten, für Unbehagen gesorgt hat.
Auch die Organisation des Camps in Kızılcahamam wurde als erfolgreicher als in den Vorjahren bewertet. Nach den Worten von Sedat Bozkurt, während frühere Camps eher „wie abgestandene Cola“ wirkten, erhielt das diesjährige Treffen sowohl inhaltlich als auch organisatorisch Bestnoten von den Teilnehmern.
Nachrichtenquelle : 12punto
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