Unruhe in Ankara... Hier ist der Moment, der Erdoğan in Rage brachte: Ehemaliger Minister greift ein!
Die Krise bei den Gehaltsverhandlungen, die 600.000 Beschäftigte im öffentlichen Dienst betreffen, hat sich durch die Reaktion von Präsident Erdoğan und die Spannungen mit der Wirtschaftsführung verschärft. Der ehemalige Arbeitsminister Faruk Çelik hat sich eingeschaltet, um eine Lösung zu finden. Hier sind die neuesten Informationen aus den Kulissen in Ankara...
Das Rahmenprotokoll für die Tarifverträge im öffentlichen Dienst, in dem die Lohnerhöhungen und finanziellen Rechte für rund 600.000 Staatsbedienstete für den Zeitraum 2025-2026 festgelegt wurden, wurde kürzlich unterzeichnet. Die Krise zu Beginn des Prozesses führte jedoch zu erheblichen Spannungen in der politischen und wirtschaftlichen Führung der Türkei. Dass sich die Wirtschaftsführung gegen das von Erdoğan gebilligte Lohnangebot stellte, löste unter den Ministern einen ernsthaften Meinungsverschiedenheit aus.
DER MOMENT, IN DEM ERDOĞAN WÜTEND WURDE
Im Mittelpunkt des Berichts steht die wütende Reaktion von Präsident Erdoğan: „Jeder erzählt etwas anderes. Ihr alle erzählt unterschiedliche Dinge. Was auch immer passieren mag, wohin es auch führen mag...“ Diese Reaktion brachte die Blockade bei den Gehaltsverhandlungen und die Meinungsverschiedenheiten innerhalb des Wirtschaftsteams ansTageslicht. Die Journalistin Nuray Babacan berichtete in ihrem heutigen Artikel über die diplomatischen Aktivitäten hinter verschlossenen Türen, die sich hinter diesem Vorfall verbergen.NEUES ANGEBOT UND STREIKPROZESSDie Diskussionen über die Lohnerhöhungen für Staatsbedienstete eskalierten bis hin zu einem möglichen Streik. Der Vorsitzende von Türk-İş, Ergün Atalay, suchte das Gespräch mit Präsident Erdoğan, um die Streikentscheidung auszusetzen. Bei diesem Treffen wurde eine Überarbeitung des für 2025 angebotenen Lohnerhöhungsvorschlags von 24 Prozent gefordert. Erdoğan akzeptierte die Forderung nach einer Überarbeitung und billigte die Hinzufügung einer zusätzlichen Inflationsrate für das zweite Halbjahr. Der Minister für Arbeit und soziale Sicherheit, Vedat Işıkhan, gab daraufhin das neue Angebot von 24 plus 16,67 Prozent öffentlich bekannt.WIDERSTAND VON ŞİMŞEK UND YILMAZNach diesem Angebot kamen jedoch Einwände von Finanzminister Mehmet Şimşek und dem Leiter des Finanzministeriums, Cevdet Yılmaz. Şimşek und Yılmaz kritisierten die Situation scharf und erklärten, dass ein solches Lohnangebot nicht umsetzbar sei. Babacan äußerte dazu: „Die Wirtschaftsführung, die diese Zahlen über den Fernsehbildschirm erfuhr, war außer sich vor Wut.“DER EHEMALIGE MINISTER FARUKÇEL
IK GREIFT EIN
Die Person, die sich für eine Lösung einschaltete, war der ehemalige Arbeitsminister Faruk Çelik. Çelik wurde aus seinem Heimatort, wo er sich im Urlaub befand, nach Ankara gerufen und trat innerhalb kurzer Zeit mit Präsident Erdoğan zusammen, um einen intensiven Verhandlungsprozess zur Lösung des Problems einzuleiten. Laut Babacan war Erdoğans Reaktion äußerst scharf, als Çelik sagte: „Es gibt Probleme bei den Tarifverhandlungen, wir müssen eine Lösung finden.“ Erdoğan,
...
...
... ......
...... ...... ............ .............................. ............ Er äußerte seinen Zorn gegenüber Çelik mit den Worten: „Jeder erzählt etwasanderes. Sie alle erzählen unterschiedliche Dinge.“ Doch mit den Lösungsvorschlägen von Faruk Çelik begann der Prozessschnell gelöst zuwerden.
Nach dem Lösungsvorschlag von Çelik begann in der Parteiführung eine große Unruhe wegen einer möglichen Streikverschiebung. Es kamen Befürchtungen auf, dass eine Streikverschiebung zu sozialen Unruhen führen könnte und die Opposition dies ausnutzen würde. Nach diesen Gesprächen führte Çelik lange Verhandlungen mit dem Finanzminister Mehmet Şimşek und erreichte einen Punkt der Einigung. Die am Abend mit den Gewerkschaften begonnenen Gespräche dauerten bis spät in die Nacht an.
MIT WEM HAT DIE WIRTSCHAFTSBÜROKRATIE DER TÜRKEI GESPROCHEN?
Faruk Çelik und Vizepräsident Cevdet Yılmaz erzielten am Abend eine Einigung und paraphierten das Abkommen. Arbeitsminister Vedat Işıkhan, der sich beim G20-Gipfel in Brasilien aufhielt, wurde eilig in die Türkei zurückgerufen. Nach der Bekanntgabe des Abkommens an die Öffentlichkeit fand zwei Tage später die Unterzeichnungszeremonie statt.
Die Krise, die am Ende des Gehaltserhöhungsprozesses für Beamte und des Streiks auftrat, ging als historischer Moment der Diplomatie in Ankara in die Geschichte ein. Erdoğans Reaktionen, die Spannungen zwischen den Ministern und der Vermittlungsprozess von Faruk Çelik haben die politische und wirtschaftliche Manövrierfähigkeit der Türkei erneut in den Fokus gerückt. Babacan berichtete detailliert darüber, wie sich dieser Vorfall ereignete und welche Lösung die Wirtschaftsbürokratie der Türkei erarbeitete.
Nachrichtenquelle : 12punto
Meistgelesen
Das Schreiben nimmt kein Ende: Noch eine FETÖ-Erinnerung
Der Geist, der an der Leggings hängen blieb...
Abgeordneter, dem ein Wechsel zur AKP nachgesagt wird, beginnt Überzeugungstour
Die internen Debatten der CHP interessieren mich überhaupt nicht
Junges Paar stirbt bei Absturz mit Geländewagen 15 Meter in die Tiefe
Ümit Özdağ kommentiert neue Parteigründung
Strenge Kontrollen für Fahranfänger
Warnung vor dem Risiko von Haarausfall bei GLP-1-Medikamenten
Die Wahl des stellvertretenden Bürgermeisters, die die CHP gewonnen hatte, wird ab der dritten Runde wiederholt
Enver-Altaylı-Vorwurf in der Akte Yazıcıoğlu