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Krise in der İYİ Parti offenbart: 'Kann man eine Partei mit Rachegefühlen führen?'

Nach der Welle von Rücktritten in der İYİ Parti wurde behauptet, Akşener habe über Ümit Dikbayır und Adnan Beker gesagt: „Sie sollen sich scheren, wohin sie wollen.“ Nach diesen Vorwürfen erklärte Ümit Dikbayır: „Kann man eine Partei mit Gier, Rachegefühlen und Wut führen? Das ist eine Schande!“

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Krise in der İYİ Parti offenbart: 'Kann man eine Partei mit Rachegefühlen führen?'

In der İYİ Parti kommen die Wogen nach dem Rücktritt zweier wichtiger Persönlichkeiten nicht zur Ruhe. 

Der Sözcü-Kolumnist İsmail Saymaz brachte in seinem heutigen Artikel die Behauptung zur Sprache, dass Parteichefin Meral Akşener über den Abgeordneten aus Sakarya, Ümit Dikbayır, und den Abgeordneten aus Ankara, Adnan Beker, gesagt haben soll: „Sie sollen sich scheren, wohin sie wollen!

"EINE RÜCKTRITTSWELLE KÖNNTE ANS UFER SCHWAPPEN"

Saymaz berichtete zudem, dass auch das Abhören von Festnetztelefonen in der İYİ Parti im Raum stehe, und schrieb: „Im Zentrum der Vorwürfe steht das Gerücht, dass von den Parlamentskandidaten jeweils eine Million TL verlangt wurden. Es sieht so aus, als würden die Wogen in der İYİ Parti nicht zur Ruhe kommen. Eine Rücktrittswelle könnte ans Ufer schwappen.“

"KANN MAN EINE PARTEI MIT WUT FÜHREN?"

Saymaz schrieb, dass Ümit Dikbayır in der vergangenen Woche von Akşener beschuldigt wurde, „seine Bankkonten prüfen zu lassen und finanzielle Beziehungen zu Kommunalverwaltungen zu unterhalten“. Nach diesem Bericht habe Dikbayır bei der Fraktion der İYİ Parti im türkischen Parlament (TBMM) und beim Disziplinarausschuss Anträge auf Untersuchung der Vorwürfe eingereicht. Saymaz erklärte: „Dikbayır gibt an, dass er bis nächste Woche warten werde. Sollte es keine Entwicklung geben, werde er sich an die Staatsanwaltschaft wenden, eine Untersuchung der Vorwürfe fordern und beim Parlament einen Antrag auf Aufhebung seiner Immunität stellen.“

Saymaz zitierte Dikbayır mit folgenden Aussagen zu diesem Thema:

„Kann man eine Partei mit Klatsch und Verleumdung führen? Sie führen die Partei mit Rachegefühlen. Ich habe ein reines Gewissen und gehe erhobenen Hauptes. Akşener hat den Behauptungen geglaubt. Ich verstehe selbst nicht, wie sie das glauben konnte.

Wir haben Yavaş und İmamoğlu als Vizepräsidentschaftskandidaten präsentiert. Wir haben gesagt: ‚Istanbul und Ankara sind erfolgreich‘. Wie sollen wir das jetzt erklären? Ich habe vier Jahre lang in Sakarya erzählt, was Yavaş geleistet hat. Wie soll das gehen? Ich halte das nicht für richtig. Wir hätten die Entscheidung den Provinzen überlassen können. Die Provinzen hätten sich untereinander einigen können. Kann man eine Partei mit Gier, Rachegefühlen und Wut führen? Das ist eine Schande! Ich frage: Ankara, Istanbul… Könnte der 29. Oktober so gefeiert werden, wenn diese Kommunalverwaltungen nicht in der ‚Millet İttifakı‘ (Nationsbündnis) wären?“


Nachrichtenquelle: 12punto

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