Lob für İmamoğlu, Kritik an Ministern im AKP-Camp! 'So ein Kommunikationsfehler darf nicht passieren'
Im AKP-Camp in Kızılcahamam wurde die Wahlkampagne des Bürgermeisters von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, als ein Grund für die Wahlniederlage der Partei thematisiert. Zudem sorgten sich widersprechende Aussagen von Murat Kurum und Abdulkadir Uraloğlu zum Kanal-Istanbul-Projekt für Kritik.
Das am vergangenen Wochenende in Kızılcahamam abgehaltene AKP-Camp stand im Zeichen der Wahlkampagne des Bürgermeisters der Stadtverwaltung Istanbul, Ekrem İmamoğlu. Der Leiter der Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit und Medien der AKP, Faruk Acar, wies auf den Erfolg der von İmamoğlu geführten Kampagne hin und erklärte, dass der Slogan „Alles wird sehr schön werden“ (Her Şey Çok Güzel Olacak) das Wahlergebnis maßgeblich bestimmt habe.
KRITIK AN DER KOMMUNIKATION DER MINISTER
Wie Veli Toprak von Sözcü berichtet, äußerte Acar während des Camps auch Kritik an Mitgliedern des Kabinetts. Er betonte, dass die widersprüchlichen Aussagen des Ministers für Umwelt und Städtebau, Murat Kurum, der sagte: „Wir werden Kanal Istanbul nicht bauen“, und des Ministers für Verkehr und Infrastruktur, Abdulkadir Uraloğlu, der erklärte: „Wir werden Kanal Istanbul bauen“, einen Kommunikationsfehler darstellten, und unterstrich, dass die Minister vorsichtiger sein müssten.
„SO EIN KOMMUNIKATIONSFEHLER DARF NICHT PASSIEREN“
Acar äußerte sich dazu wie folgt:
„Unser Minister für Umwelt und Städtebau Murat Kurum erklärt: ‚Wir werden Kanal Istanbul nicht bauen‘. Unser Minister für Verkehr und Infrastruktur Abdulkadir Uraloğlu hingegen sagt: ‚Wir werden Kanal Istanbul bauen‘. So ein Kommunikationsfehler darf nicht passieren, unsere Minister müssen bei ihrer Kommunikation vorsichtiger sein.“
Acar, der mit Journalisten zusammenkam, bat um Sensibilität bei der Berichterstattung. Zudem erzählte er humorvoll von einem Dialog mit dem Kommunikationsdirektor Fahrettin Altun und sagte: „Als ich Herrn Fahrettin fragte, was er tue, wenn negative Nachrichten geschrieben werden, antwortete er: ‚Wir entziehen ihnen die Akkreditierung‘.“
„DER GRÖSSTE ROMA IST ERDOĞAN“
Das MKYK-Mitglied Cemal Bekle, der selbst Roma-Wurzeln hat, lobte die Arbeit der AK-Partei-Regierungen für die Roma und verwendete den Ausdruck: „Der größte Roma ist Erdoğan“. Es wurde bekannt, dass Präsident Erdoğan auf dieses Kompliment mit den Worten reagierte: „Dieses Kompliment werde ich nicht vergessen, Cemal.“
Nachrichtenquelle: 12punto
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