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Mehmet Uçum zur Kurdenfrage: „Das sind alles imperialistische Projekte...“

In einer Stellungnahme zur Kurdenfrage betonte Mehmet Uçum die Bedeutung des Ziels einer „terrorfreien Türkei“ angesichts imperialistischer Projekte. Uçum erklärte, dass die Kurden ein untrennbarer Bestandteil der Republik Türkei seien.

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Mehmet Uçum zur Kurdenfrage: „Das sind alles imperialistische Projekte...“

Der Chefberater des Präsidenten und stellvertretende Vorsitzende des Präsidialrats für Rechtspolitik, Mehmet Uçum, äußerte sich in einem Beitrag auf seinem Social-Media-Account wie folgt: „Während unserer gesamten republikanischen Geschichte bis 1980 spielten die verschiedenen negativen Praktiken in den Regionen Ost- und Südostanatolien sowie die historischen, kulturellen, soziologischen, wirtschaftlichen und politischen Debatten stets eine wichtige Rolle im Entwicklungsprozess und in den tiefgreifenden Diskussionen der türkischen Demokratiegeschichte.“

Uçum hielt in seinem Beitrag fest:

„Die Versuche der Ablehnung und Leugnung der Kurden, die mit dem Faschismus des 12. Septembers – einer der dunkelsten Perioden, die unsere Demokratiegeschichte aussetzten – eingeführt wurden, führten zur Definition eines ‚inneren Kurdenproblems‘. Unter der Führung von Präsident Erdoğan, in der die Politik der Ablehnung und Leugnung beendet wurde, erhielten die Kurden Möglichkeiten zur Anerkennung ihrer Identität, zur Aufhebung der Verbote ihrer Muttersprache, zu akademischen und kulturellen Rechten, zur regionalen Entwicklung, zum wirtschaftlichen Wohlstand und zur sozialen Gerechtigkeit. Mit dem faktischen Ende des Terrors im Inneren entstand zudem ein friedliches Umfeld.

EIN TERRORGESTÜTZTES KURDENPROBLEM WURDE KÜNSTLICH ERZEUGT

Natürlich gibt es immer Themen, die im Rahmen der Weiterentwicklung und Stärkung der Demokratie sowie einer neuen Verfassung bewertet werden können. Doch dies sind mittlerweile gemeinsame Themen der gesamten Gesellschaft, die nicht durch separatistische Ansätze, sondern durch gemeinsame Politik angegangen und gelöst werden. Gleichzeitig wurde in den letzten vierzig Jahren als imperialistisches Projekt ein terrorgestütztes ‚äußeres Kurdenproblem‘ erzeugt. Dieses Projekt basiert auf der Formel ‚ethnische Identität = nationale Identität = unabhängiger (Mandats-)Staat‘. Dies ist kein objektives Kurdenproblem. Es ist der Versuch, als imperialistisches Diktat Land von der Türkei abzuspalten und einen Mandatsstaat im Nahen Osten zu errichten. Dagegen wurde ab dem 1. Oktober 2024 durch die historischen Schritte von Herrn Bahçeli und Präsident Erdoğan eine staatliche Initiative ins Leben gerufen, die das Paradigma verändert. Diese Initiative ist das Ziel der ‚Stärkung der nationalen Einheit und Brüderlichkeit sowie einer terrorfreien Türkei‘.

Das imperialistische Projekt zielt darauf ab, die Kurden der Türkei von der Republik Türkei, die ihren eigenen unabhängigen Staat hat, und von ihrem Vaterland, der Türkei, zu trennen. Das Projekt eines Staates und Landes für die Kurden wird als Recht der Kurden auf einen Status definiert. Der erste Schritt hierzu ist die Übertragung von Befugnissen bzw. politische Autonomie in Ost- und Südostanatolien. Das endgültige Ziel ist die Gründung eines Staates unter imperialistischem Mandat. Das bedeutet: Die Rolle, die der Imperialismus den Kurden zuschreibt, besteht lediglich darin, ein ständiger Unruhefaktor in der Region, ein nützliches Instrument und eine Terrorarmee zu sein. Dieser Plan dient nicht dazu, den Kurden einen Status zu verleihen oder sie zu stärken, sondern die Türkei zu schwächen.

Für die Kurden der Türkei gibt es kein Statusproblem und folglich auch kein Recht, das auf einem solchen Status basieren könnte. Denn der erwähnte Status bedeutet, ein eigenes Land und einen eigenen Staat zu besitzen. Die Kurden der Türkei haben mit dem Geist und dem Bewusstsein einer tausendjährigen Brüderlichkeit an unserem Befreiungskrieg gegen den Imperialismus teilgenommen und waren mit demselben Bewusstsein und Geist an der Gründung unserer Republik beteiligt. Gemäß dem Grundsatz ‚Das türkische Volk nennt man das Volk der Türkei, das die Republik Türkei gegründet hat!‘ haben sich die Kurden als untrennbarer Teil der einen Nation freiwillig an der Gründung der Republik Türkei beteiligt und ihr Schicksal für immer selbst bestimmt. Daher ist der Nationalstaat der Kurden die Republik Türkei. Das Vaterland der Kurden ist die Türkei. Aus diesem Grund beinhaltet das Ziel einer terrorfreien Türkei auch den Aufruf und die Warnung an die Kurden, für ihren Staat und ihr Vaterland einzustehen.

Die Haltung, die man nun gegenüber dem imperialistischen Projekt des Diktats einnimmt, den türkischen Kurden ein Statusrecht zu gewähren, ist das grundlegende Kriterium, das die Fronten im Ziel einer terrorfreien Türkei bestimmen wird. Takiye-Politik (Verstellung), doppelzüngige Ansätze und Gespräche hinter verschlossenen Türen müssen ein Ende haben. Jeder muss offen und ehrlich seine Meinung zu der Frage der Statusvergabe an die Kurden äußern, was zweifellos ein imperialistisches Projekt ist. Schwarz und Weiß müssen klar voneinander getrennt werden.

Denn der Kampf gegen das künstliche ‚äußere Kurdenproblem‘, das der Türkei heute aufgezwungen wird und dessen eigentliches Ziel die Spaltung der Türkei ist, ist das grundlegendste Thema im antiimperialistischen Kampf der Türkei. Es ist äußerst wichtig, die innere Front in dieser Hinsicht zu festigen und zu stärken. Dies ist zwingend erforderlich, um die geografische Integrität und die politische Einheit der Türkei zu wahren. Es ist lebenswichtig für die Zukunft der Türkei.“



Nachrichtenquelle: 12punto

Mehmet Uçum