Meral Akşener äußert sich klar zu den Ergebnissen der Kommunalwahlen
Die Vorsitzende der İYİ-Partei, Meral Akşener, besuchte gestern gemeinsam mit dem Istanbuler Kandidaten Buğra Kavuncu und den Bezirkskandidaten die Ladenbesitzer in Maltepe, Kartal und Pendik. Während ihrer Besuche machte Akşener eine bemerkenswerte Aussage zu den Ergebnissen der Kommunalwahlen und ihrer politischen Zukunft.
Als ein Journalist sie während ihres Besuchs bei den Ladenbesitzern auf die Äußerungen von Mansur Yavaş ansprach, wonach dieser nicht aufrichtig gewesen sei, als er sie und Ekrem İmamoğlu zur Kandidatur bei der Präsidentschaftswahl aufrief, sagte Akşener:
"Wir sind ein großes Risiko eingegangen. Wir treten alleine vor Sie und vor die Herren. Wenn wir überzeugen können, werden wir Stimmen erhalten; wenn wir nicht überzeugen können, werden wir keine Stimmen erhalten.
Ich habe zudem etwas getan, was bisher kein anderer Parteivorsitzender getan hat. Nehmen wir an, Sie haben uns nicht gewählt. Ich werde nach Hause zurückkehren. Ich werde mich nicht mehr mit Politik beschäftigen. Gibt es etwas, das darüber hinausgeht? Ich habe mich selbst in die Waagschale geworfen."
"DIE BÜRGER WOLLTEN MANSUR YAVAŞ"
Akşener setzte ihre Rede wie folgt fort:
"Die Bürger wollten Mansur Yavaş, sie mochten ihn, bei beiden war es dasselbe. Daher lagen sie in allen Umfragen vor allen anderen. Wir haben ihre Kandidatur vorgeschlagen. Feigheit lässt sich nicht durch das Reden über Ethik, Moral und Ähnliches kaschieren.
Dass Herr İmamoğlu Parteimitglied war, ein echtes Parteimitglied, dazu habe ich nichts zu sagen. Er hatte die Möglichkeit, innerhalb seiner Partei einen Weg zu gehen. Er kann Nein sagen, das verstehe ich. Aber Herr Mansur Yavaş ist kein Mitglied der Cumhuriyet Halk Partisi.
Tatsächlich hat er die Gemeinde auch nicht mit Mitgliedern der Cumhuriyet Halk Partisi verwaltet. Wenn man es in diesem Rahmen betrachtet, hätte er ein Risiko eingehen müssen. Ich hätte es getan. Schauen Sie, ich habe heute mein politisches Leben für meine Partei aufs Spiel gesetzt.
Was wäre passiert, wenn er in diesem Rahmen gesagt hätte: 'Ich bin Kandidat'. Er sagt: 'Wenn ich Kandidat gewesen wäre, hätte ich gewonnen.' Ja, er hätte gewonnen. Jetzt die ganze Schuld auf Meral Akşener zu schieben, ist ein Versuch, Feigheit zu verbergen."
Nachrichtenquelle: 12punto
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