Mit seinem Schnurrbart zum Social-Media-Phänomen: 'Ich trage ihn, weil er mir steht'
Orhan Avcı, der zum Bezirksvorsitzenden der Huzur Partisi im Bezirk Karlıova in Bingöl gewählt wurde, ist dank seines langen und dichten Schnurrbarts zum Gesprächsthema in den sozialen Medien geworden. Avcı erklärte, er trage den Schnurrbart nur deshalb, weil er finde, dass er ihm gut stehe.
Orhan Avcı, der im Bezirk Karlıova zwei Amtszeiten lang als Ortsvorsteher tätig war, wurde kürzlich zum Bezirksvorsitzenden der Huzur Partisi ernannt. Die Fotos, auf denen Avcı mit seinem langen und auffälligen Schnurrbart zu sehen ist, ernteten in kürzester Zeit große Aufmerksamkeit im Internet.
Über seinen politischen Werdegang sagte Avcı: „Nachdem ich mein Amt als Ortsvorsteher niedergelegt hatte, entschied ich nach 2,5 Jahren, dass es an der Zeit sei, in die Politik einzusteigen. Da ich Wert auf ein sauberes Politikverständnis lege, wollte ich mein weiteres Leben der Politik widmen. Ich habe das Angebot des Bingöl-Verbandes der Huzur Partisi angenommen. Ich werde der Linie der Partei treu bleiben und wir werden mit der Arbeit für unseren Bezirk beginnen.“
SEIT 20 JAHREN DER GLEICHE STIL
Avcı betonte, dass er seinen Schnurrbart seit etwa 20 Jahren auf die gleiche Weise trage und regelmäßig zum Barbier gehe, um ihn zu pflegen. Er berichtete, dass er den gleichen Schnurrbart-Stil bereits während seiner Zeit als Ortsvorsteher hatte: „Als ich 2004 Ortsvorsteher wurde, hatte mein Dorf 550 Haushalte, denen ich allen gedient habe. Damals warnten mich einige Leute: ‚Du bist jetzt quasi ein Beamter, du wirst Ärger mit staatlichen Institutionen bekommen‘, aber ich habe von keiner Stelle eine negative Reaktion erhalten. Ich liebe meinen Schnurrbart seit 20 Jahren.“

INTERNATIONALES THEMA
Avcı stellte klar, dass sein langer Schnurrbart lediglich sein persönlicher Stil sei und wies darauf hin, dass dies sogar im Ausland Aufmerksamkeit erregt habe: „Ich lasse meinen Schnurrbart nicht als Ausdruck einer bestimmten Ideologie lang wachsen, sondern nur, weil ich finde, dass er mir steht. In den letzten Tagen wurden meine Fotos sogar in Ländern wie Deutschland, Frankreich, Italien und China geteilt. Dieses Interesse ist sowohl für unsere Heimat als auch für mich persönlich eine Ehre. Neben positiven Kommentaren gibt es auch Leute, die ‚den Schnurrbart nicht ertragen können‘ oder neidisch sind. Die Kommentare überlasse ich ganz dem Urteil der Follower. Egal, welche Kommentare kommen, ich möchte meinem Land dienen.“
Nachrichtenquelle: 12punto
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