Mordvorwürfe im Gespräch... AKP-Politiker äußert sich zu Ferdi Zeyrek: Er schildert Details und sagt: 'Ich habe mit der Generalstaatsanwaltschaft gesprochen'
Nachdem der Bürgermeister der Stadtverwaltung Manisa, Ferdi Zeyrek, durch einen Stromschlag ums Leben kam, waren aufgrund seiner früheren Aussage „Ich werde bedroht“ Mordvorwürfe laut geworden. Der ehemalige AKP-Abgeordnete Şamil Tayyar äußerte sich zu den Vorwürfen. Tayyar erklärte: „Ich habe mit Vertretern der Generalstaatsanwaltschaft gesprochen.“
Der Bürgermeister der Stadtverwaltung Manisa, Ferdi Zeyrek, hatte am 3. Dezember 2024 auf einer Pressekonferenz erklärt, dass bestimmte Kreise versuchten, ihn durch Ausschreibungen unter Druck zu setzen, und gesagt: „Ich werde weder die Ausschreibungen vergeben, die sie wollen, noch werde ich die Gelder zahlen, die man durch Drohungen von mir fordert.“
Diese Äußerungen gerieten nach Zeyreks Tod durch einen Stromschlag in seinem Haus erneut in den Fokus der sozialen Medien, und es wurde darüber diskutiert, ob ein Mord als Todesursache in Betracht kommen könnte.
Der ehemalige AKP-Abgeordnete Şamil Tayyar gab an, mit Vertretern der Generalstaatsanwaltschaft Manisa über den Vorfall gesprochen zu haben. In einer Erklärung auf seinem Social-Media-Account äußerte sich Tayyar wie folgt:
„Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Verdacht auf einen ‚Mord‘ in den Ermittlungen nicht in Betracht gezogen wird. Der Vorfall wird als Unfall gewertet und es wird auf mögliche Versäumnisse fokussiert.“
Tayyars Ausführungen zufolge hat Zeyrek bei der Staatsanwaltschaft keinen offiziellen Antrag bezüglich der Drohungen gestellt. Nach seinen Äußerungen auf der Pressekonferenz habe es jedoch Kontakte sowohl seitens der Staatsanwaltschaft als auch des Gouverneursamtes gegeben. Tayyar beschrieb diesen Prozess wie folgt:
„Nach Zeyreks Äußerungen wurde Kontakt mit dem Anwalt des Bürgermeisters aufgenommen und gefragt, ob Beschwerden vorlägen; dies wurde verneint. Auch das Gouverneursamt fragte nach, ob zusätzlicher Schutz gewünscht sei, was jedoch nicht der Fall war.“
Tayyar erinnerte daran, dass Zeyrek in seiner Erklärung erwähnt hatte, die Drohungen dem CHP-Vorsitzenden Özgür Özel mitgeteilt zu haben, und sagte: „Vielleicht kann Özel diese mit der Öffentlichkeit teilen. Es wäre gut, wenn er das täte, denn bei der Staatsanwaltschaft und der Polizei liegen keine Informationen über Drohungen vor.“
GUTACHTERBERICHT: GERÄTE WAREN DEFEKT
Dem von Justizminister Yılmaz Tunç bekannt gegebenen Gutachterbericht zufolge war die Pumpenanlage im Poolbereich des Hauses, in dem sich der Vorfall ereignete, defekt. Zudem wurde festgestellt, dass am Haupteingang des Gebäudes kein Fehlerstrom-Schutzschalter vorhanden war, der Schalter im Energiebereich des Pools nicht funktionierte, Kabel im Wasser lagen und Metallteile verrostet waren.
KAMERAAUFZEICHNUNGEN UND ZEUGENAUSSAGEN
Tayyar erklärte, dass alle Kameraaufzeichnungen der gesicherten Wohnanlage überprüft wurden und keine verdächtigen Umstände festgestellt werden konnten. Den Aussagen von Augenzeugen zufolge sei das System bereits zuvor ausgefallen, und Bürgermeister Zeyrek habe versucht, solche technischen Probleme persönlich zu lösen.
Nachrichtenquelle : 12punto
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