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Müsavat Dervişoğlu reagiert auf 'RTÜK-Entscheidungen'

Der Vorsitzende der İYİ-Partei, Müsavat Dervişoğlu, kritisierte die Strafen des RTÜK gegen Fernsehsender und erklärte, dass diese Praktiken die Pressefreiheit bedrohen.

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Müsavat Dervişoğlu reagiert auf 'RTÜK-Entscheidungen'

Der Hohe Rat für Rundfunk und Fernsehen (RTÜK) hat in seiner letzten Sitzung verschiedene Strafen gegen Sender wie Halk TV, Tele 1 und Sözcü TV verhängt. Zu diesen Strafen gehören Sendeverbote und Geldstrafen. Das RTÜK-Mitglied İlhan Taşcı teilte die Details dieser Entscheidungen über soziale Medien mit.

Der Vorsitzende der İYİ-Partei, Müsavat Dervişoğlu, reagierte scharf auf diese Entscheidungen des RTÜK. Dervişoğlu sagte: "Die Pressefreiheit ist ein in unserer Verfassung garantiertes Recht. Doch die Regierung schränkt diese Freiheit ein und spiegelt damit ihre eigenen Ängste wider." Dervişoğlu erklärte, dass die Türkei seit einiger Zeit durch einen "Angsttunnel" gehe und die Wände dieses Tunnels mit Dunkelheit und Eisengittern versehen seien.

Dervişoğlu bewertete die Entscheidung des RTÜK, Halk TV mit einem 10-tägigen Sendeverbot zu belegen sowie Sözcü TV und Tele 1 mit Geldstrafen zu bestrafen, als ein Zeichen für den Druck der Regierung auf die Presse. "Diejenigen, die das Leben unseres Volkes verdunkeln, können diese Wahrheit nicht verbergen, indem sie die Bildschirme verdunkeln", sagte Dervişoğlu und betonte, dass die Regierung Druck auf Journalisten, Akademiker und Nutzer sozialer Medien ausübe.

PRESSEFREIHEIT UND DEMOKRATIE

Dervişoğlu kritisierte die willkürlichen Praktiken der Regierung mit den Worten: "Wir haben noch nie eine Zeit erlebt, in der Ungerechtigkeit und Gesetzlosigkeit so dreist waren." Er verwies auf die Verhaftung des Journalisten Fatih Altaylı, um den Druck der Regierung auf die Medien zu unterstreichen. Er äußerte: "Die Rettung der Türkei liegt nicht in Unterdrückung und Ungerechtigkeit, sondern in mehr Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Gerechtigkeit."

Dervişoğlu betonte, dass das Recht der Öffentlichkeit auf korrekte Information eine Grundvoraussetzung für einen demokratischen Staat sei. Mit den Worten "Sie können die Wahrheit nicht in Ketten legen. Sie können das Wort nicht einsperren. Sie können das Volk nicht zum Schweigen bringen", unterstrich er, dass die İYİ-Partei entschlossen an diesem Kampf teilnehmen werde.


Nachrichtenquelle: 12punto