Neue Erklärung vom AKP-Politiker Şamil Tayyar, dem in Gaziantep eine Erdbebenwohnung zugelost wurde!
Der ehemalige AKP-Abgeordnete Şamil Tayyar, dem in Gaziantep eine Erdbebenwohnung zugelost wurde, erklärte nach den aufkommenden Reaktionen in einem Beitrag auf seinem Social-Media-Account, dass er auf sein Recht verzichtet habe.
Bei der von der AFAD am 4. Februar durchgeführten Verlosung von Erdbebenwohnungen in Gaziantep wurde dem ehemaligen dreimaligen AKP-Abgeordneten Şamil Tayyar eine Erdbebenwohnung zugelost.
Es wurde bekannt gegeben, dass Tayyar eine 2+1-Wohnung im Bezirk İslahiye in Gaziantep erhalten hat.

ER SAGTE: "MEIN BRUDER WIRD DORT WOHNEN"
Şamil Tayyar bestätigte, dass ihm eine Erdbebenwohnung zugelost wurde, und erklärte nach der Verlosung: „Wir haben uns als Anspruchsberechtigte beworben, eine 85 Quadratmeter große 2+1-Wohnung wurde uns zugelost. Mein Bruder wird dort wohnen.“
Dass Şamil Tayyar eine Erdbebenwohnung erhielt, während Tausende von Erdbebenopfern auf eine Zuteilung warten, löste in der Öffentlichkeit Empörung aus.
NEUE ERKLÄRUNG VON ŞAMİL TAYYAR
Nach den Reaktionen gab Tayyar bekannt, dass er „auf sein Recht verzichtet“ habe.
Şamil Tayyar äußerte sich dazu auf seinem Social-Media-Account wie folgt:
„Ich habe den Vorfall in gutem Glauben und aufrichtig in allen Aspekten dargelegt.
Das bei dem Erdbeben zerstörte Haus war ein Haus, das ich vor Jahren gekauft hatte, quasi als ‚Zufluchtsort‘, damit bedürftige Familienmitglieder darin wohnen konnten.
Denn niemand aus der Familie mit dem Nachnamen ‚Tayyar‘ besaß ein Haus, ein Grundstück, einen Weinberg oder einen Garten.
Mein Vater, meine Geschwister und meine Neffen haben dort jahrelang je nach Bedarf gewohnt und wurden in diesem Haus vom Erdbeben überrascht.
Da das Haus mir gehörte und wir in İslahiye kein anderes Haus hatten, habe ich den Antrag gestellt.
Leider wurde die 85 Quadratmeter große Kleinstadt-Wohnung, die aus der Verlosung hervorging und gegen Entgelt verkauft werden sollte, zum Gegenstand politischer Instrumentalisierung.
Auch wenn es ungerecht ist, möchte ich nicht, dass diese Instrumentalisierung einen Schatten auf die Bemühungen unseres Präsidenten und unserer Regierung wirft oder dass auch nur bei einem einzigen Freund, der uns gewogen ist, Zweifel aufkommen.
Aus diesem Grund habe ich auf den Anspruch verzichtet.
Ich hoffe, dass der Fluch der Bedürftigen, die in Containern leben, die Instrumentalisierer ein Leben lang verfolgt.“

Nachrichtenquelle: 12punto
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