Neue Gruppe im türkischen Parlament gegründet
Unter der Führung des Parlamentspräsidenten Numan Kurtulmuş und unter Teilnahme von Präsident Erdoğan soll im türkischen Parlament (TBMM) eine neue Gruppe gegründet werden.
Die Große Nationalversammlung der Türkei (TBMM) bereitet sich darauf vor, einen neuen Schritt in der internationalen parlamentarischen Diplomatie zu gehen. Unter der Führung von Parlamentspräsident Numan Kurtulmuş wird eine „Gruppe der Parlamente zur Unterstützung Palästinas“ gegründet. Die Gruppe zielt darauf ab, eine Plattform für die interparlamentarische Solidarität zu sein, um die Grundrechte des palästinensischen Volkes zu verteidigen und das Bewusstsein in der internationalen Öffentlichkeit zu schärfen.
ERDOĞAN WIRD BEIM GIPFEL ANWESEND SEIN
Nach Angaben der TBMM findet das erste Treffen im Rahmen der Gruppe am 18. April in Istanbul statt. Parlamentspräsidenten und Abgeordnete aus 13 verschiedenen Ländern, einschließlich des Gastgebers TBMM, werden an dem Treffen teilnehmen. Es wird erwartet, dass auch der Präsident und AKP-Vorsitzende Recep Tayyip Erdoğan an dem Gipfel teilnimmt und eine Rede hält.
Das Treffen ist als eine Plattform für Zusammenarbeit und Konsultation geplant, die im Bereich der parlamentarischen Diplomatie als Referenz dienen soll. Die Struktur, die Zusammensetzung und der Fahrplan der zu gründenden Gruppe der Parlamente zur Unterstützung Palästinas werden bei diesem Treffen festgelegt. Zudem ist vorgesehen, dass die teilnehmenden Parlamente am Ende des Treffens eine gemeinsame Erklärung veröffentlichen.
BILATERALE KONTAKTE GEPLANT
Die am Treffen teilnehmenden Parlamentspräsidenten und Abgeordneten werden im Rahmen des Gipfels auch bilaterale Kontakte knüpfen. Mit dieser diplomatischen Initiative soll auf die humanitären Katastrophen in den besetzten palästinensischen Gebieten, insbesondere im Gazastreifen, aufmerksam gemacht und die Perspektive einer Zwei-Staaten-Lösung auf internationaler Ebene stärker verteidigt werden.
Zu den langfristigen Zielen der Gruppe gehören die Erhöhung der Zahl der Länder, die den Staat Palästina anerkennen, die Schaffung einer gemeinsamen Stimme gegen Menschenrechtsverletzungen in den besetzten Gebieten und die effektivere Einbringung der palästinensischen Sache auf globalen Plattformen.
Nachrichtenquelle: 12punto
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