Reaktion der DEM-Partei auf Zwangsverwaltung: 'Diese Entscheidung ist null und nichtig'
Die Ernennung eines Zwangsverwalters für die Stadtverwaltung Van hat bei der DEM-Partei für scharfe Kritik gesorgt. Die Ko-Vorsitzenden Tülay Hatimoğulları und Tuncer Bakırhan erklärten auf einer Pressekonferenz, die Entscheidung sei ein Schlag gegen den Volkswillen und betonten: „Diese Zwangsverwaltung ist eine revanchistische Haltung und null und nichtig.“ Hatimoğulları wandte sich an Präsident Erdoğan und fragte: „Wollen Sie mit diesem Prozess den Dialog torpedieren?“
Die Ernennung eines Zwangsverwalters für die Stadtverwaltung Van stieß bei den Ko-Vorsitzenden der DEM-Partei, Tülay Hatimoğulları und Tuncer Bakırhan, auf scharfe Ablehnung. Auf einer Pressekonferenz mit dem Titel „Prozess und Zwangsverwaltung“ betonten Hatimoğulları und Bakırhan, dass diese Entscheidung einen Eingriff in den Volkswillen darstelle.
Tülay Hatimoğulları wandte sich während der Pressekonferenz an Präsident Recep Tayyip Erdoğan und fragte: „Wir fragen Erdoğan: Wollen Sie den bestehenden Prozess durch die Ernennung eines Zwangsverwalters in Van sprengen? Zielen Sie darauf ab, den Dialogprozess zu untergraben? Wir wissen sehr genau, dass die Ernennung des Zwangsverwalters im Voraus geplant war und die Anweisung von außen kam.“
''DIESE ZWANGSVERWALTUNG IST EINE REVANCHISTISCHE HALTUNG''
Hatimoğulları erklärte, dass das Volk von Van nach den Wahlen vom 31. März großen Widerstand geleistet habe und die Entscheidung zur Zwangsverwaltung ein Racheakt dafür sei. „Diese Regierung hat den Zwangsverwalter ernannt, um sich für die Haltung des Volkes von Van bei den Wahlen zu rächen. In unseren Augen ist diese Zwangsverwaltung null und nichtig“, sagte sie.
Hatimoğulları kritisierte auch die rechtlichen Begründungen für die Ernennung und fügte hinzu: „Die türkisch-kurdische Brüderlichkeit und der städtische Konsens werden von der Generalstaatsanwaltschaft als organisatorische Aktivitäten dargestellt. Wenn man nach dieser Logik vorgeht, sollten wir daran erinnern, dass auch Herr Devlet Bahçeli dieselben Aussagen verwendet. Wenn das ein Verbrechen ist, müsste dann nicht auch gegen Bahçeli ein Verfahren eingeleitet werden?“
''GIBT ES JEMANDEN, DER SAGEN KANN, DASS DAS NICHT BÖSWILLIG IST?''
Der Ko-Vorsitzende Tuncer Bakırhan betonte, dass die Entscheidung rein politischer Natur sei: „Gibt es jetzt jemanden, der sagen kann, dass das nicht böswillig ist? Als Grund für die Ernennung des Zwangsverwalters wird behauptet, dass Herr Zeydan in ein Konfliktgebiet gereist sei. Doch laut dem Gutachten ist klar ersichtlich, dass niemand in dieses Gebiet gereist ist.“
Bakırhan erklärte, dass der Wille des Volkes usurpiert worden sei und betonte, dass sich das Volk von Van dieser Rechtswidrigkeit nicht beugen werde. Die Führung der DEM-Partei kündigte an, den demokratischen und rechtlichen Kampf gegen die Entscheidung zur Zwangsverwaltung fortzusetzen.
Nachrichtenquelle: 12punto
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