Scharfe Kritik von Ayşegül Doğan an der CHP! Sie reagierte auf Özels Worte
Die Sprecherin der DEM-Partei, Ayşegül Doğan, reagierte auf die Äußerung des CHP-Vorsitzenden Özgür Özel: 'Es kann keine Demokratie in Diyarbakır und Autokratie in Istanbul geben'.
Die Sprecherin der DEM-Partei, Ayşegül Doğan, sprach auf einer Pressekonferenz in der Parteizentrale eine Reihe wichtiger Themen an, angefangen bei den Waldbränden in der Türkei. Doğan betonte, dass die Brände, die in allen Teilen des Landes ausbrechen, das Ökosystem bedrohen, und sagte: "Bei der Bekämpfung von Waldbränden müssen sensiblere und verantwortungsbewusstere politische Maßnahmen ergriffen werden."
KOMMISSION FÜR DEN LÖSUNGSPROZESS
Doğan ging auch auf die Arbeit der im türkischen Parlament (TBMM) zu gründenden Kommission für den Lösungsprozess ein. Sie erklärte, dass die Kommission Meinungen aus verschiedenen Teilen der Gesellschaft einholen werde, um die Waffen außer Kraft zu setzen und rechtliche Regelungen zu treffen. Sie kritisierte jedoch, dass versucht werde, das Ziel der Kommission zu verzerren, und sagte: "Solche Spekulationen sind ein Spiegelbild der seit Jahren andauernden Polarisierung in der Türkei."
REAKTION AUF ÖZELS WORTE
Als Antwort auf die Worte des CHP-Vorsitzenden Özgür Özel, "Es kann keine Demokratie in Diyarbakır und Autokratie in Istanbul geben", wies Doğan auf den Mangel an Demokratie in vielen Regionen der Türkei hin. Doğan fragte: "Wer kann behaupten, dass es in Städten, die von Treuhändern verwaltet werden, Demokratie gibt?" und betonte, dass sie für ein gleichberechtigtes und gerechtes Leben kämpfen.
Doğan ging zudem auf die Entscheidung der Terrororganisation PKK zur Waffenruhe ein und erklärte, dass diese historische Chance mit Ernsthaftigkeit und Mut genutzt werden müsse. "Wenn wir die Probleme nicht mutig diskutieren können, wie sollen wir dann im gemeinsamen Kampf vorankommen?", fügte sie hinzu.
Abschließend erklärte Doğan, dass die Erwartungen der Gesellschaft an Gerechtigkeit erfüllt werden müssten und die Kräfte gebündelt werden sollten. "Demokratie und das Recht auf Leben sind das Recht eines jeden. Deshalb sollte auch die im Parlament zu gründende Kommission mit dieser Perspektive angegangen werden", sagte sie.
Nachrichtenquelle: 12punto
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