Scharfe Kritik von Mansur Yavaş an Mesut Özarslan nach dessen Austritt aus der CHP: 'Respektlosigkeit gegenüber dem Willen der Bevölkerung von Keçiören'
Nachdem der Bürgermeister von Keçiören, Mesut Özarslan, aus der CHP ausgetreten ist, äußerte sich der Oberbürgermeister von Ankara, Mansur Yavaş, scharf in den sozialen Medien. Yavaş bezeichnete Özarslans Entscheidung als eine „Respektlosigkeit gegenüber dem Willen der Bevölkerung von Keçiören“.
Der Oberbürgermeister von Ankara, Mansur Yavaş, hat nach dem Austritt des Bürgermeisters von Keçiören, Mesut Özarslan, aus der Cumhuriyet Halk Partisi (CHP) eine scharfe Erklärung abgegeben.
Yavaş bewertete Özarslans Entscheidung als eine „Haltung, die einen Schatten auf den Willen der Bevölkerung von Keçiören wirft“ und wies diese Situation entschieden zurück.
"RESPEKTLOSIGKEIT GEGENÜBER DEM WILLEN DES VOLKES"
Yavaş erklärte in seiner Stellungnahme:
"Diese Entscheidung, die einen Schatten auf den Willen der Bevölkerung von Keçiören wirft, ist absolut inakzeptabel.
Unsere Mitbürger haben an der Wahlurne eine klare, deutliche und unbestreitbare Entscheidung getroffen; sie haben die Verwaltung von Keçiören der Cumhuriyet Halk Partisi anvertraut und dies aus freiem Willen getan.
Wenn die Bevölkerung von Keçiören gewollt hätte, dass dieser Bezirk von der AK Parti verwaltet wird, hätte sie dies an der Wahlurne bereits klar und ohne Zögern zum Ausdruck gebracht. Die Wahlurne ist das Wort des Volkes; über diesem Wort kann es keine Rechtfertigung und keine Hintergedanken geben.
Man sollte nicht vergessen:
Die Befugnis liegt beim Volk.
Die an der Wahlurne erteilte Befugnis gehört nicht Einzelpersonen oder Institutionen, sondern direkt den Wählern.
Diese Befugnis ist ein anvertrautes Gut; sie kann nicht willkürlich übertragen, nicht den Besitzer wechseln und nicht geraubt werden.
Bisher gab es nicht eine einzige Beschwerde über die Politik der Cumhuriyet Halk Partisi, und jedes Mal, wenn das Thema aufkam, hat er die seit etwa einem Monat im Raum stehenden Behauptungen, er würde zur 'AK Parti wechseln', vor aller Augen entschieden dementiert.
Tausende Parteimitglieder und Tausende Freiwillige haben ohne Erwartung einer Gegenleistung, Tag und Nacht, mit Glauben und Aufopferung für seine Wahl gearbeitet. Diese Entscheidung ist nicht nur eine politische Wahl, sondern eine offene Respektlosigkeit gegenüber dieser Arbeit, diesem Glauben und diesem Schweiß.
Politik ist vergänglich; Ämter kommen und gehen.
Aber es gibt Entscheidungen, die sich ins Gedächtnis einbrennen.
Denn das Volk erinnert sich, wenn der Tag gekommen ist,
sowohl an das, was ihm angetan wurde,
als auch an diejenigen, die es ignoriert haben."
Nachrichtenquelle: 12punto
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