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Unterstützer von İmamoğlu vor Gericht! Prozess gegen 16 Jugendliche hat begonnen

16 Jugendliche, von denen 14 inhaftiert sind, wurden festgenommen, nachdem sie an einer Solidaritätskundgebung für den Bürgermeister von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, teilgenommen hatten. Sie stehen nun wegen des Vorwurfs der „Beleidigung des Präsidenten“ vor Gericht. Der Prozess gegen die Jugendlichen, die seit 68 Tagen in Untersuchungshaft sitzen, findet in Silivri statt. Familien empfingen ihre Kinder mit Applaus.

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Unterstützer von İmamoğlu vor Gericht! Prozess gegen 16 Jugendliche hat begonnen

Der erste Verhandlungstag im Prozess gegen 16 Jugendliche, die bei Solidaritätskundgebungen für den Präsidentschaftskandidaten der CHP und Bürgermeister von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, festgenommen wurden und von denen 14 seit 68 Tagen wegen des Vorwurfs der „Beleidigung des Präsidenten“ inhaftiert sind, findet heute vor dem 40. Strafgericht erster Instanz in Istanbul statt. Die Verhandlung wird in Silivri im Gerichtssaal Nr. 2 des Marmara-Gefängnisses abgehalten.

APPLAUS DER FAMILIEN FÜR IHRE KINDER

Als die Jugendlichen den Gerichtssaal betraten, wurden sie von ihren Familien mit Applaus empfangen. Die Verhandlung wird vom CHP-Vorsitzenden für Istanbul, Özgür Çelik, der CHP-Abgeordneten für Trabzon und Anwältin Sibel Suiçmez, dem IYI-Partei-Abgeordneten für Bursa, Yüksel Selçuk Türkoğlu, der Vorsitzenden der CHP-Frauenabteilung in Istanbul, Hatice Selli Dursun, Anwälten der Anwaltskammer Istanbul sowie zahlreichen Bürgern verfolgt. Die Verhandlung begann mit der Identitätsfeststellung, kurz darauf wurde mit den Verteidigungsplädoyers fortgefahren.

Die Anklageschrift gegen die 16 Jugendlichen, von denen 14 inhaftiert sind, wurde 45 Tage nach dem Vorfall erstellt. In der Anklageschrift wurde für die 16 Personen gemäß Artikel 299 des türkischen Strafgesetzbuches (TCK) wegen „Beleidigung des Präsidenten“ eine Freiheitsstrafe von einem bis zu vier Jahren gefordert.

Besonders bemerkenswert in der Anklageschrift war die Formulierung: „Da die Auffassung vertreten wird, dass das Stehen der Verdächtigen neben einer Gruppe, die beleidigende Parolen gegen den Präsidenten skandierte, als Akt der Beleidigung des Präsidenten gewertet werden kann.“


Nachrichtenquelle: 12punto