YRP-Chef Fatih Erbakan zur Debatte um Straßenhunde: „Kein richtiger Ansatz“
Der Vorsitzende der Yeniden Refah Partisi (YRP), Fatih Erbakan, hat sich zum Gesetzesentwurf der AKP geäußert, der vorsieht, Straßenhunde einzuschläfern, falls sie nach einem Monat nicht vermittelt werden können. Erbakan erklärte: „Als Yeniden Refah Partisi sind wir entschieden gegen das Einschläfern von Straßenhunden.“
Bei den allgemeinen Kommunalwahlen am 31. März gewann die YRP in Konya die Bezirke Altınekin, Çumra, Emirgazi, Doğanhisar, Sarayönü und Yalıhüyük. Der Parteivorsitzende Fatih Erbakan äußerte sich gegenüber Pressevertretern während seines Besuchs in Konya, bei dem er die neu gewonnenen Bürgermeisterämter besuchte.
„WIR BILLIGEN NICHT, DASS EINEM LEBEWESEN DAS LEBEN GENOMMEN WIRD“
Erbakan ging auf die Pläne zur Einsammlung und Einschläferung von Straßenhunden ein und sagte:
„Ein Leben, das Gott gegeben hat, kann nur Gott nehmen. Das gilt für Menschen ebenso wie für Tiere. Als Yeniden Refah Partisi sind wir entschieden gegen das Einschläfern von Straßenhunden. Dies ist ein Verhalten, das weder mit unserem Glauben vereinbar ist, noch ist es menschlich. Selbst wenn dies in einigen westlichen Ländern praktiziert wird, ist es kein richtiger Ansatz, sie dabei zu imitieren. Unser Ziel und unser Projekt als Yeniden-Refah-Partisi-Kommunen ist es – wie wir es bereits in unserem Wahlprogramm vor der Wahl dargelegt haben –, diese Tiere zwar einzusammeln und unsere Straßen von herrenlosen Hunden zu befreien, aber diesen Tieren gleichzeitig ein Weiterleben unter besten Bedingungen in modernsten, hochentwickelten Zentren zu ermöglichen. Unter der Aufsicht von Tierärzten und Experten sollen diese Zentren rund um die Uhr per Live-Stream im Internet für unsere Bürger einsehbar und verfolgbar sein, jederzeit für Besuche offenstehen und die Tiere dort unter bestmöglichen Bedingungen leben. Unsere Kommunen haben bereits die Ärmel hochgekrempelt. Als Yeniden Refah Partisi billigen wir nicht, dass irgendeinem Lebewesen das Leben genommen wird. Wir sind gegen das Einschläfern dieser Tiere. Es ist äußerst wichtig, dass diese Tiere in solchen modernen, hochentwickelten Zentren mit jeglicher Unterstützung am Leben erhalten werden.“
Nachrichtenquelle: 12punto
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