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Journalist Sina Çıladır in Zonguldak inhaftiert

Sina Çıladır, Chefredakteur der in Zonguldak erscheinenden Zeitung Yeni Ufuk, wurde aufgrund eines von ihm verfassten Berichts inhaftiert. Ali Ayaroğlu, Vorsitzender der Zonguldak-Niederlassung des Verbandes Zeitgenössischer Journalisten (ÇGD), kritisierte die Inhaftierung: „Dies ist nicht nur ein Urteil gegen unseren Kollegen, sondern gegen den Journalismus an sich. Sina Çıladır muss umgehend freigelassen werden.“

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Journalist Sina Çıladır in Zonguldak inhaftiert

Sina Çıladır, Chefredakteur der Zeitung Yeni Ufuk, die seit etwa 15 Jahren im Bezirk Ereğli in Zonguldak erscheint, wurde nach der Bestätigung seiner Haftstrafe in ein Gefängnis eingeliefert.

Das Verfahren gegen Çıladır wurde eingeleitet, nachdem er während der Parlamentswahlen 2023 über Äußerungen des damaligen Bezirksvorsitzenden einer politischen Partei in einer WhatsApp-Gruppe für Frauen berichtet hatte. Der Politiker hatte dort über einen Parlamentskandidaten gesagt: „Er soll erst einmal ein Mann sein, dann kann er Abgeordneter werden.“ Aufgrund dieses Berichts wurde Strafanzeige gegen den Journalisten erstattet, was nach dem Prozess zu einer Haftstrafe führte.

Ali Ayaroğlu, Vorsitzender der Zonguldak-Niederlassung des Verbandes Zeitgenössischer Journalisten (ÇGD), reagierte empört auf die Inhaftierung und bezeichnete das Urteil als Bestrafung des journalistischen Berufsstandes. In seiner Erklärung betonte Ayaroğlu:

„Der Journalist Sina Çıladır wurde ausschließlich wegen seiner journalistischen Arbeit vor Gericht gestellt und inhaftiert. Dies ist nicht nur ein Urteil gegen unseren Kollegen, sondern gegen den Journalismus an sich. Die Berichterstattung über Ereignisse von öffentlichem Interesse ist eine journalistische Tätigkeit. Jeder Eingriff dagegen ist ein offener Angriff auf das Recht der Öffentlichkeit auf Information und auf die verfassungsmäßige Pressefreiheit. Die Behauptung der Regierung, es gebe keine inhaftierten Journalisten, wurde damit erneut widerlegt.“

Ayaroğlu forderte die sofortige Freilassung des Journalisten und schloss seine Worte mit dem Appell: „Es lebe die freie Presse.“


Nachrichtenquelle: 12punto