Acun Ilıcalı stichelt gegen Okan Buruk mit Blick auf die Europa League: 'Wir haben in ein Wespennest gestochen'
Am 25. Spieltag der Trendyol Süper Lig trennten sich Galatasaray und Fenerbahçe mit einem 0:0-Unentschieden. Nach dem Spiel äußerte sich Fenerbahçe-Vizepräsident Acun Ilıcalı.
Ilıcalı bewertete das Spiel wie folgt: „Spielerisch sind wir zufrieden, mit dem Ergebnis jedoch nicht. Unser Ziel ist die Meisterschaft. Wir geben die Hoffnung nicht auf.
Unser Spielplan ist sehr vorteilhaft. Im Vergleich zu Galatasaray spielen wir gegen leichter einzustufende Mannschaften. Wir sind weiterhin in Europa und im Pokal vertreten. Wir sind stolz auf die Mannschaft und den Trainer. Wenn man an die vergebenen Chancen denkt, hätten wir 3 Punkte holen können“, sagte er.
Die wichtigsten Aussagen von Acun Ilıcalı im Überblick:
„ES WURDE IN EIN WESPENNEST GESTOCHEN“
„Ein ausländischer Schiedsrichter kam, und es wurde in ein Wespennest gestochen. Vor dem Derby hieß es: 'Er soll vom Weltraum kommen'. Der Schiedsrichter kam aus Maribor... Wir haben nichts mit dem Schiedsrichter zu tun. Es hieß, Acun habe ein Team, der Schiedsrichter könne etwas tun! Ich lache darüber, das hat weltweit keine Grundlage!“
"Wissen wir, welche Mannschaften unsere Schiedsrichter unterstützen? Ein Schiedsrichter aus Maribor darf kein Spiel von Maribor leiten. Leitet in der Türkei ein Galatasaray-Fan ein Spiel von Galatasaray? Leitet ein Galatasaray-Fan ein Spiel von Fenerbahçe? Warum wissen wir das nicht? Selbst in England fragt man nach der Vereinszugehörigkeit und setzt die Schiedsrichter dann nicht ein. Ihr habt euch auf Maribor eingeschossen, sprecht auch darüber. Nur in der Türkei sind die Vereinszugehörigkeiten der Schiedsrichter nicht bekannt, während sie Spiele leiten."
„IN EUROPA MIT AUSLÄNDISCHEM SCHIEDSRICHTER: 6 SPIELE, 0 SIEGE“
Wäre ein ausländischer Schiedsrichter da gewesen, gäbe es diesen Punkteabstand nicht! In Europa mit ausländischem Schiedsrichter: 6 Spiele, 0 Siege. Im 7. Spiel mit ausländischem Schiedsrichter gab es keinen einzigen Schuss! Das ist die Wahrheit! Wir haben in ein Wespennest gestochen. Ich bin sicher, dass diejenigen, die gegen Galatasaray spielen, sagen: 'Ach, ach! Hätten sie doch auch bei unserem Spiel einen ausländischen Schiedsrichter gehabt'. Was sagen die Beşiktaş-Fans? Im Spiel gegen Beşiktaş hat der Schiedsrichter 8 Karten übersehen! Heute haben sie 5 gelbe Karten gesehen, gab es so etwas schon einmal? Jeder ist zufrieden, auch die anatolischen Mannschaften wollen diesen Schiedsrichter! Es gibt nur eine Mannschaft: Galatasaray!
„DIE BEVORZUGUNG IST VORBEI, ES REICHT“
"Es gab eine Elfmetersituation, es gab Fouls, die nicht als solche gewertet wurden. Es gab ein Foul an En-Nesyri im Mittelfeld, aber ich spreche nicht darüber. Mein Gewissen ist rein. Warum ist bei einer Ecke nichts gegen den Kopf unseres Spielers geflogen? Ich frage das! Sind wir dumm, war es Zufall? Sie haben es nicht geworfen, weil ein ausländischer Schiedsrichter da war. Fackeln wurden geworfen, das Spiel wurde unterbrochen. In Trabzon brannte unser Torwart fast, der einheimische Schiedsrichter ließ weiterspielen. Der ausländische Schiedsrichter achtete hier auf die Sicherheit und ließ weiterspielen. Es ist normal, dass auch Trabzonspor Vincic wollte. Wir haben Gerechtigkeit hierher gebracht. Eigentlich haben wir sie nicht gebracht, wir haben rebelliert. Nicht weil wir es wollten, sondern weil ich im August einen ausländischen VAR gefordert habe. Dann haben Beşiktaş, Trabzonspor und kleinere Vereine rebelliert. Der türkische Fußballverband (TFF) hat nach 4 Monaten, als der Punkteabstand 8 betrug, einen ausländischen VAR eingeführt. Wir sagten, dass das Gemetzel auf dem Platz weitergeht, und auch der Hauptschiedsrichter wurde ausländisch. Auch Trabzonspor will ausländische Schiedsrichter. Jeder will das. Die Bevorzugung ist vorbei, es reicht. Letztes Jahr wurden wir in der 20. Minute auf 10 Mann reduziert, mein zweites Tor wurde nicht anerkannt. Während wir mit 10 Mann 5 Tore hätten schießen können, sind wir mit einem 1:0 nur schwer davongekommen. Wir werden Gerechtigkeit fordern, bis zum Ende."
„SIE HABEN SICH FALLEN LASSEN, DER SCHIEDSRICHTER HAT NICHT GEPIFFEN“
“In der Türkei muss es dringend eine Revolution im Schiedsrichterwesen geben. Griechenland hat ausländische Schiedsrichter geholt und einen Sprung nach vorne gemacht. Warum scheidet ihr aus, wenn ihr nach Europa geht? Weil ihr euch an die Schiedsrichter hier gewöhnt. Im Spiel gegen AZ Alkmaar lassen sie sich 15 Mal fallen, der Schiedsrichter pfeift nicht. Auch in diesem Spiel haben sie das getan, der Schiedsrichter hat nicht gepfiffen. Weil ich Gerechtigkeit fordere, habt ihr mich und meine Familie mit Vorwürfen überhäuft.”
„EUER ZIEL IST KLAR, IHR WOLLT PRIVILEGIEN“
“Ich appelliere an die Galatasaray-Fans, wir haben keine schlechten Gedanken über euch. Wollen eure Verantwortlichen einen ausländischen Schiedsrichter oder nicht? Wenn er aus Bosnien käme, würdet ihr Edin Dzeko sagen. Euer Ziel ist klar, ihr wollt Privilegien.”
„AUCH IN DER TÜRKEI WIRD GERECHTIGKEIT IN DEN FUSSBALL EINZIEHEN“
“Wir sind hier, wir sind stark und wir kommen Schritt für Schritt voran. Auch in der Türkei wird Gerechtigkeit in den Fußball einziehen. Wir vertrauen dem TFF.”
Nachrichtenquelle: 12punto
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